Kontakt
QR-Code für die aktuelle URL

Story Box-ID: 1068186

Bundesamt für Naturschutz Konstantinstr. 110 53179 Bonn, Deutschland http://www.bfn.de
Ansprechpartner:in Herr Sören Dürr +49 228 84914444

Internationaler Tag der Meeresschutzgebiete: buntes Programm an der Ostsee

Aktionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am 1. August

(lifePR) (Vilm, )
Mit vielen Aktionen rund um das Thema „Meeresschutzgebiete der Ostsee“ beteiligen sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Schutzgebietsverwaltungen der Küstenbundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am 1. August am Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete (MPA Day). Damit findet die Aktion an der deutschen Ostsee bereits zum zweiten Mal statt.

Entlang der gesamten deutschen Ostseeküste – von der Lübecker Bucht bis nach Putgarten auf der Insel Rügen – werden Naturführungen, Bootstouren, Mitmachaktionen und weitere Informationsveranstaltungen angeboten. Interessierte Bürger*innen haben so die Möglichkeit, mehr über die Meeresschutzgebiete zu erfahren, vor allem warum sie besonders und wichtig sind.

So lädt zum Beispiel der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer bei Travemünde in Schleswig-Holstein mit dem BUND zu einer Bootstour rund um die Insel Walfisch ein, um die einheimischen Robbenarten kennenzulernen. Im Klützer Winkel in Mecklenburg-Vorpommern darf die Unterwasserwelt mit Aquaskop und Kescher erkundet werden und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bietet eine Naturführung für Familien entlang der Küste an.

Abends laden das BfN und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) gemeinsam zur Veranstaltung „Wissen schafft Schutz – Abtauchen in die küstenfernen Meeresschutzgebiete der Ostsee“ ein. In den Räumlichkeiten des IOW in Warnemünde können Interessierte viel Wissenswertes zu den drei Schutzgebieten „Fehmarnbelt“, „Kadetrinne“ und „Pommersche Bucht-Rönnebank“ erfahren. Mit Hilfe einer VR-Brille kann in die Unterwasserwelt der Ostsee abgetaucht werden. An Themeninseln können alle mit Forscher*innen, Verbandsvertretern und dem BfN direkt ins Gespräch kommen. Hier wird ganz praktisch gezeigt, wie die Wissenschaft das BfN beim Management der Gebiete unterstützt und welche Herausforderungen noch bestehen. Das IOW unterstützt das BfN seit mehr als 2 Jahrzehnten bei der Einrichtung und dem Management der küstenfernen Ostseeschutzgebiete. Am MPA Day bietet das IOW am Strand von Warnemünde auch tagsüber Mitmachaktionen sowie thematische Ausstellungen in seinen Räumlichkeiten hinter dem Deich an.

Hintergrund

MPA Day

Die Initiative für den MPA Day wurde 2021 in Südafrika gestartet und ist seitdem zu einer globalen Bewegung herangewachsen, die den Wert und die Bedeutung von Meeresschutzgebieten hervorhebt und die breite Öffentlichkeit für das Thema begeistern will. Veranstaltet wird der MPA Day 2026 in Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz, dem Landesamt für Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, dem Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV, den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, Mittleres Mecklenburg und Vorpommern, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dem Biosphärenreservat Südost-Rügen, mit Unterstützung regionaler Vereine (NABU, Naturstation Fischerkaten, LPV Dummersdorfer Ufer e. V., BUND MV), dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und dem Deutschen Meeresmuseum.

Deutsche Meeresschutzgebiete

Zu den unter Schutz stehenden Meeresflächen in Deutschland gehören Naturparke, Naturschutzgebiete, Nationalparke und Biosphärenreservate. Befinden sich diese innerhalb der 12-Seemeilenzone, sind die entsprechenden Küstenbundesländer für ihr Management verantwortlich. Jenseits dieser Zone, in der Ausschließlichen Wirtschaftszone, ist das BfN die zuständige Schutzgebietsverwaltung. Zum Großteil sind die Meeresschutzgebiete der Ostsee auch Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000. In ihnen zeigt sich die ganze Vielfalt der deutschen Ostseegewässer und ihrer Lebenswelt. Seltene und bedrohte Arten wie zum Beispiel der Schweinswal oder die Islandmuschel sollen darin vor Belastungen geschützt werden. Trotzdem befindet sich die Ostsee in keinem guten ökologischen Zustand. Es sind daher verstärkte Anstrengungen zu ihrem Schutz erforderlich, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Meeresschutzgebiete.

Weiterführende Informationen

MPA Day in Deutschland: https://www.bfn.de/veranstaltungen/ internationaler-tag-der-meeresschutzgebiete-mpa-day

MPA Day (englisch): https://mpaday.org/ 
Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
Wichtiger Hinweis:

Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH 2002–2026, Alle Rechte vorbehalten

Für die oben stehenden Storys, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Titel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Texte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.