OMÂ ist ein vielsprachiges, vielschichtiges Theaterstück – persönlich und politisch zugleich. Im Zentrum steht das Aufeinandertreffen zweier Großmütter: einer iranischen und einer ostfriesischen. Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher kaum sein, doch bei näherem Hinsehen treten überraschende Gemeinsamkeiten zutage. Für die Enkelin wird dieses gedankliche Treffen zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem Zufall der eigenen Herkunft, mit Privilegien und Identität.
Mit feiner Selbstironie jongliert die Performerin mit Kategorien und Klischees. OMÂ bewegt sich zwischen Absurdität und Ernst, zwischen Komik und Poesie. Weitere ausführliche Infos sind in Gebärdensprache im Trailer auf www.deafservice.de zu sehen.
Die Compagnie لبلب bolbol wurde 2020 von Roxana Küwen Arsalan gegründet. Bolbol bedeutet auf Persisch „Nachtigall“, wird aber auch als Ausdruck für besonders gesprächige Menschen verwendet. Diese Doppelbedeutung prägt die künstlerische Handschrift der Kompanie, die poetisch und sensibel, zugleich engagiert und kraftvoll ist.
Für hörbehinderte und gehörlose Zuschauer sind spezielle Plätze mit guter Sicht auf die Bühne reserviert, die im Saalplan türkis markiert sind. Dank der Unterstützung des Berliner Schwerhörigen-Vereins können Zuschauer mit Hörbehinderung mobile Hörschleifen ausleihen. Eine Anmeldung für die mobilen Hörschleifen ist bis zum 13. Februar mit dem Stichwort „Schwerhörigen-Verein“ per E-Mail unter tickets@chamaeleonberlin.com oder telefonisch unter 030 7 26 18 44 61 möglich. Eintrittskarten sind online oder per E-Mail sowie direkt an der Theaterkasse erhältlich.
Die Spieldauer beträgt 55 Minuten (keine Pause). Die Altersempfehlung für die Vorstellung ist ab 8 Jahren. Die Karten kosten regulär 26 € und ermäßigt 20 €.
Judit Nothdurft
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