FORAIM weist auf die Bedeutung einer ganzheitlichen Finanz- und Liquiditätsplanung für Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte und andere Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke hin.
Berufsständische Versorgungswerke bilden für viele Freiberufler einen wesentlichen Teil der späteren Altersversorgung. Für eine belastbare Ruhestandsplanung reicht es jedoch nicht aus, allein die zu erwartende Versorgungsleistung zu betrachten.
Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel von Versorgungswerk, frei verfügbarem Vermögen, Kapitalanlagen und künftigem Liquiditätsbedarf.
„Eine hohe rechnerische Altersversorgung bedeutet nicht automatisch, dass zu jedem Zeitpunkt ausreichend frei verfügbares Kapital vorhanden ist“, erklärt Wolfgang Gierls, Geschäftsführer der FORAIM Finanzmanagement und-Service GmbH. „Für die persönliche Planung ist deshalb mindestens ebenso wichtig, wann welches Kapital benötigt wird und welche Schwankungen dieses Kapital bis dahin verkraften kann.“
Liquidität wird bei der Altersvorsorge häufig unterschätzt
Gerade Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke verfügen häufig über unterschiedliche Vermögens- und Vorsorgebausteine: Versorgungswerksansprüche, Wertpapierdepots, Immobilien, Versicherungen, Basisrenten oder Praxis- und Kanzleivermögen.
Jeder dieser Bausteine erfüllt unterschiedliche Aufgaben.
Kapital, das in wenigen Jahren für den Lebensunterhalt oder größere Ausgaben benötigt wird, sollte anders strukturiert sein als Vermögen, das langfristig investiert bleiben kann.
FORAIM setzt deshalb auf eine Finanzplanung, bei der nicht einzelne Produkte, sondern zunächst die zeitliche Struktur des Kapitalbedarfs betrachtet wird.
Zusätzliche Beiträge sind nicht automatisch die beste Lösung
Für gut verdienende Freiberufler stellt sich regelmäßig die Frage, ob zusätzlich verfügbares Kapital in das Versorgungswerk, eine Basisrente oder eine freie Kapitalanlage fließen sollte.
Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht.
Die Alternativen unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich:
- Verfügbarkeit des Kapitals
- steuerlicher Behandlung
- Flexibilität
- Anlagerisiken
- Vererbbarkeit
- Kosten
- möglicher lebenslanger Leistungen
Aus Sicht von FORAIM sollte deshalb nicht allein die mögliche Steuerersparnis oder eine erwartete Rendite ausschlaggebend sein.
„Die wichtigere Frage lautet: Welche Aufgabe soll das zusätzliche Kapital innerhalb der gesamten Finanz- und Ruhestandsplanung übernehmen?“, so Gierls.
Neue Informationsseite zu Versorgungswerk und Finanzplanung
FORAIM hat die wesentlichen Fragestellungen rund um Versorgungswerk, Finanzplanung und Ruhestandsplanung für Freiberufler jetzt auf einer eigenen Informationsseite zusammengefasst.
Die Seite richtet sich insbesondere an Ärzte, Zahnärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Apotheker, Architekten und weitere Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke.
Weitere Informationen hier: Versorgungswerk und Finanzplanung: Altersvorsorge ganzheitlich planen