Fit für den Sommer?

Reifenwechsel und Frühjahrsputz stehen an

(lifePR) ( Hannover, )
Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Tage werden länger – der langersehnte Frühling ist da. Und doch zeigt sich das Wetter häufig noch wechselhaft und unvorhersehbar. Das macht es schwer, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel auf Sommerreifen zu bestimmen. Wann ist wirklich die richtige Zeit für den Wechsel und was muss beachtet werden? 

Die Faustregel „von O bis O“
Die Faustregel „von O bis O“, von Oktober bis Ostern, eignet sich gut als Eselsbrücke, um Start und Ende der Winterreifensaison im Kopf zu behalten, denn in diesem Zeitraum hat das Schmuddelwetter Deutschand fest im Griff. Da das Gesetz keinen festen Zeitraum benennt, sondern nur vorschreibt, dass mit angepasster Bereifung gefahren werden muss, behält diese Faustregel ihre Gültigkeit. Aber aufgepasst: Die „O-bis-O-Regel“ ist und bleibt eine grobe Richtlinie. Wichtig ist: Der Wechsel der Reifen ist erst bei anhaltenden Temperaturen über sieben Grad sinnvoll. Gerade bei wechselnden Temperaturen und den letzten überraschenden Schneeflocken, wie wir sie die letzten Tage erlebt haben, kann der Reifenwechsel also ohne Probleme bis Anfang Mai warten. Die Pneus sollten allerdings nicht länger als bis Anfang Mai genutzt werden, denn sonst nutzt sich die weiche Gummimischung von Winterreifen zu schnell ab.

Zustand der Reifen prüfen
Handelt es sich beim eigenen Sommer-Set um Reifen aus dem Vorjahr, sollten vor dem Wechsel unbedingt der Zustand sowie das Profil untersucht werden. Um auch bei Aquaplaning größtmögliche Fahrsicherheit zu gewährleisten, empfiehlt sich eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern – gesetzlich vorgeschrieben sind nur 1,6 mm. Das Restprofil kann laut ADAC mit jeder 1-Euro-Münze überprüft werden: Verschwindet der goldene, drei Millimeter breite Rand des Euros komplett im Profil, sind die Sommerreifen fit für ihren Dienst. Ragt er heraus, rät der Club dringend zu neuen Pneus. Grundsätzlich sollten Sommerreifen spätestens nach zehn Jahren und Winterreifen nach acht Jahren ausgetauscht werden, da sprödes Gummi eklatant das Risiko für Reifenplatzer erhöht. Das genaue Produktionsdatum der entsprechenden Reifen findet sich jeweils auf einer Reifenseite in der sogenannten DOT-Nummer. 

Vorsicht: Falschmontage kann gefährlich werden!
Den Reifenwechsel können Sie entweder selbst vornehmen oder dafür eine Fachwerkstatt aufsuchen. Grundsätzlich gilt: Sollten Sie nicht ausreichend Erfahrung beim Reifenwechsel haben, empfiehlt sich der Besuch einer Fachwerkstatt. Denn eine falsche Montage kann nicht nur für die Fahrer, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer äußert gefährlich werden. 

Das Auto zum Strahlen bringen
Natürlich bietet sich jetzt auch eine gründliche Reinigung des Autos an. Ein Besuch in der Waschstraße entfernt den Großteil des oberflächlichen Schmutzes – und eventuelle Streusalz-Reste vom Unterboden! Hartnäckigere Flecken sollten im vorweg mit dem Hochdruckreiniger mit Sprühschaum oder via Muskelkraft entfernt werden. Besonders zu empfehlen ist außerdem die Reinigung der inneren Glasflächen inklusive der Frontscheibe. Hier bildet sich über den Winter gerne ein schmieriger Film, der die klare Sicht stört. Noch ein prüfender Blick unter die Motorhaube zur Füllstandkontrolle von Kühlwasser, Scheibenwischerflüssigkeit, Motoröl und auf die Außenbeleuchtung und das Auto sind fit für den Sommer. 

Was passiert mit den Winterreifen?
Die abmontierten Reifen sollten zunächst auf Schäden untersucht und gründlich mit klarem Wasser, Seife oder Spülmittel gereinigt werden. Lösungsmittel- oder ölhaltige Reiniger schaden dem Gummi und sind daher nicht zu empfehlen. Für die anschließende Lagerung empfiehlt sich ein trockener, dunkler und kühler Ort. Auch die Option, die Winterreifen in der Werkstatt oder im Autohaus einzulagern, wird immer beliebter.

Egal ob Sie Ihr Fahrzeug selbst sommerfit machen oder dafür eine Fachwerkstatt aufsuchen: Wir wünschen Ihnen eine sichere Fahrt. Kommen Sie gut durch die warme Jahreszeit! 
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