QIAGEN gratuliert Professor zur Hausen zum Nobelpreis für Medizin

Bahnbrechende Entdeckung der Ursache von Gebärmutterhalskrebs hat neue lebensrettende Diagnose-Methoden und Impfstoffe möglich gemacht

(lifePR) ( Venlo, Niederlande, )
Die Firma QIAGEN hat Professor Harald zur Hausen zur Auszeichnung mit dem Nobelpreises für Medizin gratuliert. Zuvor hatte das Nobelpreiskommittee bekannt gegeben, dass der Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg die diesjährige Auszeichnung für seinen Nachweis, dass Infektionen mit bestimmten humanen Papillomaviren (HPV) die Ursache von Gebärmutterhalskrebs sind, erhalten wird.

"Wir gratulieren Professor Harald zur Hausen herzlichst zum Erhalt des Nobelpreises für seine bahnbrechende Entdeckungen", schrieb Peer Schatz, Vorstandsvorsitzender der QIAGEN. "Professor zur Hausen hat durch seine Erkenntnisse die Krebsforschung revolutioniert. Diese aufsehenerregenden wissenschaftlichen Ergebnisse haben die Entwicklung von Impfstoffen und von innovativen Diagnostik-Methoden - unseren digene HPV Test - erst möglich gemacht. Die in der Vorsorge eingesetzte HPV Diagnostik und die Impfstoffe tragen maßgeblich dazu bei, dass Gebärmutterhalskrebs im Gegensatz zu anderen Krebsarten zu 100 Prozent verhindert werden kann." Weltweit gilt der digene HPV Test als der Goldstandard in der HPV Diagnostik. In den USA gehört der digene HPV Test bereits zum Standard in der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge. In Deutschland hat vor wenigen Wochen die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in ihren jüngst veröffentlichten Leitlinien seinen routinemäßigen Einsatz in Kombination mit dem traditionellen Pap-Test bei Frauen ab 30 Jahren empfohlen.

Neben Professor zur Hausens einzigartiger wissenschaftlicher Leistung ist für QIAGEN auch die Energie und Beharrlichkeit von besonderer Bedeutung, mit welcher er seine Vision und seine Forschung entgegen der damals geltenden Standardmeinung vorangetrieben hat. "Dieser Energie und Beharrlichkeit ist es unter anderem zu verdanken, dass heutzutage hunderttausende Frauen weltweit nicht an Gebärmutterhalskrebs erkranken oder sterben müssen. Für uns bei QIAGEN ist dies ein großer Ansporn und Verpflichtung zugleich - uns auch weiterhin mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass alle Frauen weltweit Zugang zur bestmöglichen HPV-Diagnosemethode erhalten", sagte Schatz. "QIAGEN ist stolz darauf, diese in Deutschland gemachte Entdeckung als weltweit führendes Unternehmen in der HPV-Diagnostik kommerzialisieren zu dürfen und gleichzeitig auf dieser Basis auch hier in Deutschland viele Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Wir hoffen, dass diese Krönung dieser Entdeckung und der danach folgenden überwältigenden wissenschaftlichen Bestätigung des Werts der HPV-Diagnostik nun dazu führt, dass diese auch in Deutschland, wie in anderen Ländern wie beispielsweise den USA schon seit Jahren etabliert, als voll erstatteter Standard eingeführt wird."

Weltweit erkranken jedes Jahr immer noch knapp 500.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, womit dieser nach Brustkrebs die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen ist. Gebärmutterhalskrebs wird durch so genannte "Hochrisiko-Typen" des Humanen Papillomvirus (HPV) verursacht, welches sexuell übertragbar ist. Im Laufe ihres Lebens durchlaufen geschätzt 80 Prozent aller Frauen eine HPV-Infektion. In den meisten Fällen klingt die Infektion ab oder wird durch das körpereigene Immunsystem unterdrückt, ohne Probleme zu verursachen. Nur bei länger anhaltenden Infektionen kann es zu Zellveränderungen kommen, aus denen Gebärmutterhalskrebs entstehen kann, sofern dies nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird.
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