25 Jahre nach Grenzöffnung: Gudow erhält eigene Anschlussstelle an die A 24

Verkehrsminister Meyer: "Wichtiger Impuls für den Tourismus in der Region"

(lifePR) ( Kiel/Gudow, )
Knapp 25 Jahre nach der DDR-Grenzöffnung bekommt der ehemalige Grenzübergang Gudow im Kreis Herzogtum-Lauenburg eine eigene Anschlussstelle. Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (28. Oktober) bekannt gab, wird die Abfahrt am Donnerstag (30. Oktober) gegen 15.00 Uhr für den Straßenverkehr freigegeben. "Damit endet ein langjähriges Provisorium und die Region wird von der neuen Anschlussstelle einen weiteren wichtigen Impuls für den Tourismus und die örtliche Wirtschaft erhalten", sagte Meyer. Die Kosten der im Zuge der A-24-Sanierung erstellten Abfahrt liegen bei rund 850.000 Euro.

Meyer erinnerte daran, dass die A 24 in den frühen 70ger Jahren als Transitstrecke nach Berlin geplant worden war. Zu dieser Zeit habe in der überwiegend landwirtschaftlich ausgerichteten Region östlich des Elbe-Lübeck-Kanals kein Bedarf auf eine eigenständige Anbindung an das Bundesautobahnnetz bestanden. So wurde die Anschlussstelle Gudow lediglich so weit als Wirtschaftsweg ausgebaut, dass Mitarbeiter der Grenzstation und des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) eine Zufahrtmöglichkeit hatten.

"Mit dem Fall der innerdeutschen Grenze sowie der Zunahme der touristischen Bedeutung der Region wurde dann der Bedarf einer eigenständigen Anbindung der Landesstraße 205 an die A 24 deutlicher. Im Jahr 2006 wurde mit der Planung begonnen und im Dezember letzten Jahres bereits die Anschlussstelle provisorisch als Auffahrt für die Fahrtrichtung Berlin und als Abfahrt aus Richtung Berlin kommend freigegeben", so der Minister.

Ab Juli war dann unter Vollsperrung der Anschlussstelle und zeitweiliger Sperrung der L 205 mit dem Bau der vollwertigen Anschlussstelle begonnen worden. Allein die Asphaltarbeiten umfassten den Einbau von jeweils 8.000 Kubikmetern Trag-, Binder- und Deckschichten sowie der Herstellung von 1.450 m Entwässerungsmulden. Von trägt der Bund 620.000 Euro und das Land einen Kostenanteil von 224.000 für den Ausbau der L 205.
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