Zweite Weltkonferenz zu Lebenstil und Gesundheit der WHO und Adventisten in Genf

(lifePR) ( Genf/Schweiz, )
Vom 8. bis 11. Juli treffen sich Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sowie 1.100 weitere Teilnehmende zur "Zweiten Weltkonferenz über Gesundheit und Lebenstil" in der Universität Genf. Bei der Konferenz gehe es um die Frage, wie Kommunen von der weltweiten Zusammenarbeit beider Organisationen profitieren könnten, heisst es in der Medienmitteilung der adventistischen Weltkirchenleitung.

Bei der ersten Weltkonferenz 2009 sei festgestellt worden, dass gegenseitige Arbeitsbeziehungen der zwei Organisationen beiden besseren Zugang zu lokalen Netzwerken und Ressourcen bieten und sie in ihrem Bemühen unterstützen würden, Basisgesundheitsinitiativen zu verbessern.

In der Zwischenzeit hätten die Siebenten-Tags-Adventisten mit der Pan American Health Organization (PAHO) eine Zusammearbeitserklärung unterzeichnet. Damit soll beiden Organisationen besser ermöglicht werden, lokalen Kommunen mit medizinischer Grundversorgung zu dienen. Ermöglichen sollen dies das weltweite Netzwerk adventistischer Gemeinden, Schulen, Krankenhäuser und Kliniken.

"Die PAHO/WHO hat seitdem lokale Adventgemeinden sowie nationale Gesundheitsministerien beraten, um den Zugang zu medizinischer Gesundheitsversorgung zu verbessern und kommunale Gesundheitszentren zu etablieren", sagte Dr. Carissa Etienne, Generaldirektorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO). "Mitglieder der Adventgemeinde wurden unterrichtet, wie die Gesundheit von Kindern und weiterer Famillienmitglieder gefördert und mit Kinderkrankheiten umgegangen werden kann", so die PAHO-Medizinerin. "Damit ist ein Netzwerk von Mitarbeitern unter anderen in Ländern wie Honduras, Bolivien und Peru entstanden. Dies ist ein vielversprechender Weg, um die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen."

Nichtübertragbare Krankheiten

Die zweite Weltkonferenz in Genf beschäftige sich mit den nichtübertragbaren Krankheiten. Es gehe vor allem um die Frage, wie ein umfassender Zugang zu präventiven Lebenstilmassnahmen, und dies während des ganzen Lebens, ermöglicht werden könne, so die Medienmitteilung.

Die Zusammenarbeit der Siebenten-Tags-Adventisten mit der Pan American Health Organization entspreche einem Wunsch der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Partnerschaften mit religiösen Organisationen einzugehen, die in einigen Ländern bis zu 40 Prozent der medizinischen Grundversorgung zur Verfügung stellten. Als regionaler Arm der Weltgesundheitsorganisation der UNO ist die PAHO in 35 Ländern in der westlichen Hemisphäre tätig.

Die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist in 209 Ländern und Territorien der Welt vertreten und hat mehr als 18 Millionen Mitglieder. Die Kirche hat sich während ihrer 150-jährigen Geschichte für Gesundheitsförderung eingesetzt und sich für Prävention engagiert. Sie unterhält weltweit 172 Krankenhäuser, 238 Kliniken und beschäftigt in ihren medizinischen Institutionen 104.799 Ärzte, Pflegefachpersonen und weiteres Personal.
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