Donnerstag, 22. Februar 2018


  • Pressemitteilung BoxID 677535

Aktuell kostet die Produktion von Milch in Deutschland 41 Cent/ kg

Trotz gesunkener Produktionskosten noch keine Kostendeckung erreicht

Hamm, (lifePR) - Seit 2012 berechnet das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) die realen Milcherzeugungskosten für Deutschland. Anhand der ausbezahlten Milchpreise wird zudem ermittelt, inwieweit die Kosten der Erzeuger gedeckt sind. Dabei werden die Posten für Betriebsmittel, die Arbeitskosten und die erhaltenen Beihilfen berücksichtigt.

Trotz gesunkener Kosten und gestiegener Preise besteht noch kein Gleichgewicht, wie die Preis-Kosten-Ratio dokumentiert.

Mit einem Deckungswert von 0,91 zeigt sich hier noch immer eine durchschnittliche Unterdeckung von 9%.

„Sicherlich ist es erfreulich, dass die Kostenlücke langsam schrumpft“, kommentiert der EMB-Vorsitzende Romuald Schaber die aktuellen Zahlen. „Wenn man jedoch berücksichtigt, welche Verluste wir in den vergangenen Jahren hinnehmen mussten, reichen die Preise auch heute nicht aus, um diese Lücke zu schließen und aufgeschobene Investitionen anzugehen. Und leider zeigen diese Zahlen auch, dass vom aktuellen Boom der Butterpreise zu wenig bei den Milcherzeugern ankommt.“

Hintergrund:

Die gemeinsam von European Milk Board (EMB) und MEG Milch Board beim Büro für Agrarsoziologie & Landwirtschaft (BAL) in Auftrag gegebene Kostenstudie berechnet die deutschlandweiten Erzeugungskosten der Milch. Sie basiert zum einen auf Daten des InformationsNetzes Landwirtschaftlicher Buchführungen der Europäischen Kommission (INLB), nutzt zu deren Aktualisierung zudem Preisindizes für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Futter, Dünger, Saatgut und Energie vom Statistischen Bundesamt und greift auf einen Einkommensansatz zurück, der die Arbeitsleistung der Betriebsleiter und Familienangehörigen kalkuliert.

Vierteljährlich wird zudem eine Preis-Kosten-Ratio veröffentlicht. Diese zeigt das Verhältnis zwischen den amtlich erfassten Rohmilchpreisen an die Erzeuger und den Milcherzeugungskosten.

Mehr zu den Kostenkalkulationen der BAL finden Sie hier

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