Aktionsplan Güterverkehr und Logistik

BIEK fordert intensiven Dialog mit der Schiene und begrüßt neue Sicherheitsstrategie

(lifePR) ( Berlin, )
Der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK) begrüßt den heute von Bundesverkehrsminister Ramsauer in Berlin vorgestellten Aktionsplan Güterverkehr und Logistik. "Einem langen Diskussionsprozess müssen nun schnell Taten folgen", fordert BIEK-Präsident Gunnar Uldall. "Viele der aufgeführten Maßnahmen weisen in die richtige Richtung, um das überproportionale Verkehrswachstum in den kommenden Jahren teilweise aufzufangen."

Der co-modale Ansatz ist dabei entscheidend. Denn die intelligente Verzahnung aller Verkehrsträger für eine optimale Leistungserbringung besitzt die oberste Priorität in der Netzwerkplanung bei den Kurier-, Express- und Paket- (KEP) Diensten. Die Schiene ist hier leider unterrepräsentiert. "Wir nehmen die Bundesregierung beim Wort", so BIEK-Präsident Uldall. "Der politische Dialog mit der Schiene muss zu mehr Servicequalität und marktgerechten Dienstleistungen der Bahn führen."

Als weiteres Modul zur Optimierung des Verkehrs ist der Lang-Lkw-Einsatz vielversprechend. Der BIEK unterstützt ausdrücklich den Feldversuch zur Erprobung dieser innovativen Fahrzeuge.

Auch die langfristige Sicherung des Luftverkehrsstandortes Deutschland und die Durchführbarkeit nächtlichen Flugverkehrs sind für die KEP-Dienste von entscheidender Bedeutung. Die Bundesregierung hatte sich in ihrem Koalitionsvertrag zu international wettbewerbsfähigen Betriebszeiten bekannt. Der BIEK geht davon aus, dass bei der Umsetzung des Aktionsplans die Koalitionsvereinbarung für die Bundesregierung selbstverständlich bindend sein wird.

Nicht zuletzt begrüßt der BIEK die in den Aktionsplan aufgenommene Sicherheitsstrategie, die höchstmögliche Sicherheit bei möglichst geringer Belastung des Verkehrs und des Warenflusses gewährleisten soll.
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