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Pressemitteilung BoxID: 415974 (ACV Automobil-Club Verkehr e.V.)
  • ACV Automobil-Club Verkehr e.V.
  • Theodor-Heuss-Ring 19-21
  • 50668 Köln
  • https://www.acv.de

Sichere Fahrt in den Urlaub

Tipps zur Vorbereitung des Autos für die Reise in die Sommerferien

(lifePR) (Köln, ) Wie für den Menschen ist die weite Fahrt in den Sommerurlaub auch für das Auto eine außergewöhnliche Belastung. Der ACV Automobil-Club Verkehr rät, das Fahrzeug vor Beginn der Reise einem gründlichen Check zu unterziehen - so kommen Sie sicher und entspannt ans Urlaubsziel. Sollte es dennoch eine Panne geben, stehen die Helfer der Automobil-Clubs bereit. Beim ACV genügt den Mitgliedern ein Anruf über die europaweit einheitliche Servicenummer, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Das Auto ist weiterhin das beliebteste Verkehrsmittel für den Weg in den Urlaub. Die Experten vom TÜV Süd haben einige Tipps zusammengestellt, die schon vor dem Start zum Ferienziel beachtet werde sollten.

Licht, Laden, Luft: Mangelnder Fülldruck ist die häufigste Ursache für Reifenpannen. Bei einem voll beladenen Urlaubsauto kann ein zu wenig aufgepumpter Reifen sogar platzen, weil er sich unter der ungewohnten Last sehr stark erwärmt. Vor der Abfahrt deshalb den Luftdruck bei kalten Reifen auf die Werte für Volllast erhöhen. Sie stehen in der Betriebsanleitung und auf einem Aufkleber, der entweder in der Tankklappe oder an der Innenseite einer der Türen zu finden ist. 0,2 bis 0,3 bar mehr Druck schaden nicht. Spezielle Füllgase ersetzen die Druckerhöhung nicht.

Flüssig bleiben: Vor der langen Tour auf jeden Fall den Stand der Kühlflüssigkeit checken, denn die Motorkühlung wird vor allem im Stau stark beansprucht. Dabei auch einen Blick aufs Motoröl werfen. Weil es auch im Urlaub einmal regnen kann, die Scheibenwaschanlage nicht vernachlässigen. Spezielle Additive für den Sommer, wie zum Beispiel der Xtreme Scheibenreiniger 1:100 von Sonax, helfen zudem beim Beseitigen von Insektenleichen auf der Windschutzscheibe. Für klare Sicht zudem wichtig: funktionsfähige Wischerblätter. Hinterlassen die Scheibenwischer einen Schmierfilm, sollte erst einmal überprüft werden, ob Scheibe und Gummis wachs- und fettfrei sind. Dazu beides mit Alkohol reinigen. Schmieren die Wischer dann immer noch, ist ein Austausch erforderlich.

Sichtbar bleiben: Die Überprüfung der Beleuchtung dauert keine zwei Minuten. Einige Länder schreiben das Mitführen von Ersatzlampen vor, und eine gute Idee ist das Sortiment der wichtigsten Lampen und Sicherungen an Bord allemal. In den vergangenen Jahren haben etliche neue Lampentypen in Scheinwerfer, Blinker und Schlussleuchten Einzug gehalten. Im Ausland sind sie möglicherweise schwer zu bekommen, beispielsweise die neue Halogen-Type H11. Wer mit Anhänger verreist, sollte auch für ihn Reserve-Licht an Bord haben. Viele Länder schreiben das Fahren mit Licht am Tag vor. Wer sich unsicher ist, sollte stets mit eingeschaltetem Abblendlicht fahren.

Spannung halten: Zwar gelten moderne Blei-Akkus generell als wartungsfrei oder wartungsarm. Trotzdem sollte (wenn möglich) der Flüssigkeitsstand einmal im Jahr kontrolliert werden. Ist er zu niedrig, hilft destilliertes Wasser. Hängt der Flüssigkeitsverlust mit einem defekten Gehäuse zusammen, muss jedoch eine neue Batterie her. Bei völlig wartungsfreien Akkus sind die Zellen oft gar nicht mehr zugänglich. Ist eine solche Batterie zu schwach, helfen nur noch Aufladen oder Austausch.

Dran bleiben: Besonders wichtig ist der korrekte Luftdruck bei Wohnanhängern. Beim Checken empfiehlt sich ein Blick auf den Zustand der Bereifung. Sind spröde Stellen oder Risse vorhanden, sollten die Reifen ausgewechselt werden, auch wenn das Profil noch gut ist. Weil Anhänger meist nicht so viel fahren, erreichen die Reifen selten ihre Verschleißgrenze, sondern werden eher zu alt. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt dazu vor: Ist das Gespann für Tempo 100 zugelassen, dürfen die Pneus nicht älter als sechs Jahre sein.