Arktische Kälte - Autobatterie vor dem Kältetod schützen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, hat Autofahrer aufgerufen, sie sollten alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um in den kommenden Tagen nicht wegen einer leeren Batterie liegen zu bleiben. Dazu zählt, die Starterbatterie zu prüfen oder in einer Werkstatt prüfen zu lassen und altersschwache Autobatterien schnellstmöglich auszutauschen. „Gerade angezählten Aggregaten kann das Sturmtief Axel wohl den Rest geben“, warnte der ACE am Donnerstag in Stuttgart. Batterien, die nach dem Aufladen schnell wieder ihre Energie verlieren, sollten schnell gegen eine neue ausgetauscht werden.

Außerdem rät der ACE, den Gebrauch von Stromfressern nach Möglichkeit einzuschränken. Strapaziert würden die Batterien beispielsweise durch die Heckscheiben- oder Sitzheizung und das Gebläse. Besonders gefährdet, nach einer kalten Nacht liegen zu bleiben, sind laut ACE „Laternenparker“, also diejenigen Autofahrer, die keine Garage oder keinen Tiefgaragenplatz zur Verfügung haben. Sie sollten nach Möglichkeit zumindest einen windgeschützten Parkplatz suchen. Autofahrern, die ihre Garage verbotener Weise als Stauraum nutzen, rät der ACE, den beliebten Neujahrs-Vorsatz „Ordnung schaffen“ in die Realität umsetzen und Platz für das Auto zu schaffen.

Falls es nach einer der bevorstehenden kalten Nächte zu massenhaften Schwächeanfällen von Autobatterien kommen sollte, sind Verzögerungen bei der von Autoclubs angebotenen Starthilfen nicht auszuschließen, betont der ACE. Er rät ersatzweise zur Nachbarschaftshilfe und beschreibt, wie eine Starthilfe auch von Laien praktiziert werden kann.



ACE-Tipps für Starthilfe


Erstens muss der Motor des Autos, von dem aus Starthilfe geleistet wird, laufen.
Im zweiten Schritt wird dort das rote Starthilfekabel an den Pluspol (+) des Spenderautos geklemmt.
Drittens wird das freie Ende an den Pluspol (+) der leeren Batterie geklemmt.
Im vierten Schritt wird das schwarze Kabel an den Minuspol (-) der Batterie des Spenderautos geklemmt.
Im fünften Schritt kommt dann das freie Ende des Kabels an die so genannte Masse, das heißt, an ein Metallteil der Karosserie im Bereich des Motorraumes.
Im sechsten Schritt erfolgt der Startversuch: Auskuppeln, Handbremse anziehen, Zündschlüssel drehen und bei erfolgreichem Start des Motors gleich das Licht einschalten, um Spannungsspitzen zu vermeiden.
Zuletzt wird das Starthilfekabel wieder demontiert - und zwar erst das schwarze und dann das rote Kabel lösen, wobei die Demontage der Klemmen zuerst am Strom spendenden Auto vorgenommen wird.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.