Spende an Waisenhaus in Marokko

WeberHaus unterstützt Waisenkinder in Agadir

Waltraud und Karl-Heinz Sternemann freuen sich über die Unterstützung durch WeberHaus. Teamleiter vom WeberHaus-Küchenatelier Holger Hönig (Mitte) hat ihnen die Spende überreicht (lifePR) ( Rheinau-Linx, )
Für das Waisenhaus Tazzanine in Agadir, Marokko, hat WeberHaus zwei Wasserhähne von Quooker gespendet. Holger Hönig, Teamleiter vom WeberHaus-Küchenatelier, hat die Spende dem Ehepaar Waltraud und Karl-Heinz Sternemann in der World of Living in Rheinau-Linx überreicht. Zusammen mit zwei Bekannten haben die beiden die Organisation morocco-formare gemeinnützige UG 2015 gegründet. „Bisher musste kochendes Wasser für die Babys sowie in der Küche mühsam und energieintensiv auf dem Gasherd zubereitet werden. Mit den neuen Wasserhähnen ist das nun per Knopfdruck möglich“, freut sich Karl-Heinz Sternemann. Mit den Wasserhähnen kann man nicht nur kochendes, sondern auch gekühltes sowie sprudelndes Wasser erhalten. Sie sind zudem nachhaltig und sparsam.

Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche
Das Waisenhaus Tazzanine in Agadir ist dem Krankenhaus der Armen zugeordnet und wird durch die Organisation morocco-formare gUG seit 2015 unterstützt. Aktuell werden im Waisenhaus 72 Kinder und Jugendliche betreut. In etwa die Hälfte der Kinder sind mehr oder weniger stark geistig oder körperlich behindert. Der Organisation Tazzanine stehen für die Versorgung eines Kindes circa 80 Euro-Cent pro Tag zur Verfügung. Alles Weitere muss durch Spenden finanziert werden.Neben den praktischen Hilfen für den Alltag der Kinder, hat sich morocco-formare gUG zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildungsangeboten zu ermöglichen und ihre Ausbildung zu fördern sowie zu unterstützen. Über Geld- und Sachspenden freuen sich die ehrenamtlichen Helfer sehr. Mehr Infos unter www.morocco-formare.de

Das Engagement der Eheleute Sternemann ist in einer privaten Reise nach Marokko begründet. „Damals hatten wir die Gelegenheit, das Waisenhaus im Krankenhaus der Armen, das Haus der Straßenkinder in Taroudant und ein Mädcheninternat in Amskroud zu besuchen“, erzählt Sternemann. Internat bedeutete, dass in drei Räumen je 60 Mädchen aus armen Verhätlnissen in Dreistock-Betten schlafen, wohnen und lernen mussten. Nur so war es ihnen möglich, ein Gymnasium in der Stadt zu besuchen. Nachdem die beiden die dortigen Umstände gesehen hatten, wollten sie helfen und haben die gemeinnützige Unternehmensgesellschaft mit zwei Bekannten gegründet. Die Organisation engagiert sich nun in nichtstaatlichen mildtätgien oder gemeinnützen Assoziationen in Marokko, die zuvor genau analysiert werden.
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