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80 und charmant wie nie!

Das Waldstrandbad Großschönau im TRIXI-Ferienpark Zittauer Gebirge feiert in diesem Sommer Geburtstag

(lifePR) (Großschönau, )
Viele Zeitenwenden und Wandel hat das Waldstrandbad Großschönau im Zittauer Gebirge, eines der größten Freibäder Sachsens, überdauert. Der Charme der Anlage lebt vom nostalgischen Flair inmitten der malerischen Landschaft, vom 10-Meter-Sprungturm aus den 1930er und der Walross-Plastik aus den 1970er Jahren, die noch heute als Rutsche dient.

In den vergangenen 80 Jahren - so alt wird das Waldstrandbad in diesem Jahr! - sind in den Sommermonaten tausende Menschen hierher gekommen und haben dem Areal zu Füßen der Berge Leben eingehaucht und sein Wesen bestimmt. Die Geschichte des Großschönauer Waldstrandbades ist verbunden mit den Eckdaten der gesellschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und wenngleich sich die Gestalt nicht gravierend verändert hat, so ist doch sein Wesen heute ein anderes als in früheren Zeiten.

In seinen Anfangsjahren, das Waldstrandbad war gerade mal zwei Jahre alt, war im April des Jahres 1935 in der Oberlausitzer Heimatzeitung folgendes darüber zu lesen: "Unser, durch seiner mannigfaltigen Naturschönheiten weithin bekanntes Zittauer Gebirge ist um eine seinen übrigen reizvollen Anziehungspunkten würdig die Hand reichende Neuschöpfung, an der Natur und Menschenhand in gleicher Weise Anteil haben, bereichert worden, und zwar in Gestalt des in riesigen Ausmaßen erstellten Strandbades bezw. Licht-, Luft- und Schwimmbades, welches die Gemeinde Großschönau auf einer Gesamtfläche von 8 Hektar nach den allermodernsten Gesichtspunkten jenseits der Großschönau-Jonsdorfer Straße in idyllischer Waldlage, mit dem malerisch-prächtigen Hintergrunde der süd-oberlausitzer Berge erbaut hat und das in Bezug auf Großzügigkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit der Badegäste kaum von einem anderen Freibad erreicht wird."

Der Anstoß, der 1930 zum Bau des Bades führte, war jedoch nicht in erster Linie der Mangel an Erholungs- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in der Region, sondern die damals herrschende Arbeitslosigkeit. Bis zur Einweihung des Bades am 22. Juli 1933 fanden hier durchschnittlich 150 Notstandsarbeiter, Wohlfahrtsempfänger und zahlreiche Gewerbetreibende Lohn und Brot.

Die Angebote, die neben den Möglichkeiten zur Erfrischung und Erholung auch zum Vergnügen, zur Unterhaltung und zur Zufriedenheit der Besucher bei der Gestaltung bedacht wurden, waren zahlreich. So wurde auf dem Gelände ein weitläufiges Terrassenrestaurant errichtet. Auf dem benachbarten flachen Teich, der als Vorwärmer für das Bad diente und aus dessen Mitte eine prächtige Fontaine emporstieg, bestand die Möglichkeit zum Gondelboot fahren. Der Badeteich selbst bestand aus einem Bereich für Schwimmer mit dazugehörigen Bahnen von 50 und 100 Metern Länge, einem Bereich für Nichtschwimmer und einem Planschbereich für Kinder. Attraktion war der 10 Meter hohe Sprungturm und auch eine Rutschbahn für Kinder fehlte nicht.

Das Badgelände wurde von Spiel- und Sportstätten umgeben, um besonders den Ruhebedürftigen nervenstärkende Erholung zu gewährleisten. Zur besonderen Ausstattung gehörte das Zellenhaus, da es neben den Umkleidemöglichkeiten in Familien-, Einzel- und Schrankzellen auch Kleiderablagen und Duschanlagen beherbergte. Im Übrigen waren Autoparkplätze und Fahrradständer vorhanden.

Auch von der verkehrstechnischen Lage wurde der Standort in den 30er Jahren als denkbar günstig eingeschätzt, da er vom Großschönauer Bahnhof, von Jonsdorf oder von der Lausche aus zu Fuß zu erreichen war. "Außerdem", so steht in der Oberlauitzer Heimatzeitung weiter geschrieben, "wird von dem Reichspostauto ein regelmäßiger Zubringerdienst von Jonsdorf und der Waltersdorfer und Großschönauer Reichsgrenze unterhalten." Der Ideenreichtum, den die Menschen zur damaligen Zeit bei dieser Freizeiteinrichtung zeigten, erscheint auch aus heutiger Sicht noch bemerkenswert.

Einige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnte es schon passieren, dass man auf dem Papier zu lesen fand, dass die Gemeinde ihre Verpflichtung darin sieht, "(..) alles zu tun, damit das Waldstrandbad in seinem nächsten Jahrzehnt noch anziehungswürdiger wird für klein und groß, für jung und alt, um so auch auf dieser Ebene zur Erfüllung der Hauptaufgabe des VIII. Parteitages der SED beizutragen", welche darin bestand "(..) die Macht der Arbeiter und Bauern und die DDR allseitig zu stärken."

Ob nun solch Ziele leiteten oder nicht, jedenfalls erlebte das Großschönauer Bad bis in die 80er Jahre hinein eine regelrechte Blütezeit. Besonders die Bedeutung des sportlichen Bereichs, vor allem des Kunst- und Turmspringens, etablierte und entwickelte sich. So waren internationale Sportgrößen, wie die Olympiasiegerin im Turmspringen Ingrid Gulbin-Krämer öfter hier zu Gast.

Das Programm der Sektion Schwimmsport in Großschönau reichte von Anfängerkursen, Rettungsschwimmen, Wasserball und Leistungsschwimmen bis hin zur Ausrichtung von Urlauberspartakiaden und Strandfesten. Letztere fanden übrigens jedes Jahr statt und waren ein Besuchermagnet im gesamten Umkreis. Mehrfach war auch das Fernsehen der DDR zu Gast und übertrug von hier aus damals in der Republik bekannten Sendungen.

Im Jahre 1978 wurde das steinerne Walross TRIXI vom Bildhauer Joachim Liebscher im Großschönauer Bad erbaut und diente als Wasserrutsche für die Kinder. Der Waltersdorfer Diplombildhauer (1926 -1989) arbeitete als freiberuflicher Künstler in der DDR. In vielen Städten der Republik wie in Rostock, Berlin, Schwedt und in seiner oberlausitzer Heimat waren und sind zum Teil noch heute seine Plastiken zu bewundern. Seiner künstlerischen Ideen galten damals als progressiv. Bevor er die Walrossrutsche im Waldstrandbad baute, schuf er bereits zwei Walrossplastiken für das Waldbad in Schwedt und für Kostzyn in Polen.

Parallel entwickelte sich seit 1958 neben dem Waldstrandbad ein Campingplatz, der 1975 in die Badverwaltung einbezogen wurde. In den 80er Jahren konnte dieser bis zu 6000 Urlauber im Jahr aufnehmen. Eine Kulturhalle, die für Filmvorführungen, Konzerte und Tanzveranstaltungen diente, wurde dort für die Gäste errichtet. Neben dem Stellenwert als eines der bedeutendsten Naherholungszentren in der Oberlausitz, wurde das Waldstrandbad ebenso für den Fremdenverkehr bedeutsam.

1998 änderte sich dann vieles für das Großschönauer Waldstrandbad und sein bekanntes Walross, das nun zum Markenzeichen für ein großes Projekt erhoben wurde - den TRIXI-Ferienpark Zittauer Gebirge. Neben dem Freibad wurde ein tropisches Freizeitbad mit angeschlossener Sauna-Wellness-Landschaft errichtet und aus dem ehemaligen Campingplatz entstand ein Feriendorf mit 83 modernen Ferienhäusern. Im Jahre 2007 wurden weitere 14 Ferienhäuser und ein neuer Campingplatz erbaut.

Im Zuge der tief greifenden Maßnahmen in den 90er Jahren wurde auch das Herzstück des Parks saniert. Trotz der Sanierung des Waldstrandbades und des Gastronomie- und Sanitärtraktes wurde der Charakter eines Naturbades beibehalten. Setzte man in vielen Bädern der Umgebung auf Kunststoff- oder Metallbecken und Röhrenrutschen, so blieben als Attraktionen des Großschönauer Waldstrandbades die TRIXI-Rutsche und der 10-Meter-Sprungturm bestehen und damit seine Einzigartigkeit erhalten.

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TRIXI-Ferienpark Zittauer Gebirge
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