ShelterBox-Teams sind bereits in Kathmandu vor Ort. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und Mitgliedern von Rotary-Clubs bewerten sie die Lage. Damit soll sichergestellt werden, dass die Hilfe dort ankommt, wo der Bedarf am dringendsten ist. Geplant ist die Verteilung von Hilfsgütern wie Zelten, Decken, Schlafmatten, Wasserfiltern sowie Zeltplanen und Seilen, mit denen Familien provisorische Notunterkünfte errichten können.
„Die Bilder aus Nepal zeigen, wie schnell Menschen alles verlieren können. Was jetzt zählt, ist schnelle, konkrete Hilfe vor Ort. Genau dafür sind unsere Teams nach Kathmandu gereist, und genau dafür brauchen wir jetzt Unterstützung aus Deutschland."
— Annette Rost, Geschäftsleitung ShelterBox Germany e.V.
Am 26. August 2026 löste der Einsturz eines Gletschers nahe der Grenze zwischen Nepal und Tibet in rund 5.200 Metern Höhe eine gewaltige Flutwelle im Fluss Trishuli aus. Innerhalb kürzester Zeit wurden ganze Dörfer in den Distrikten Rasuwa, Nuwakot und Dhading im Norden Nepals von den Wassermassen erfasst. Häuser, Straßen, Brücken und wichtige Infrastruktur wie Strom- und Kommunikationsleitungen wurden zerstört oder schwer beschädigt.
Nach Angaben lokaler Behörden sind bereits mindestens 1.200 Menschen ums Leben gekommen, über 4.600 werden weiterhin vermisst (Stand: 3. September 2026). Allein in Nepal sind schätzungsweise 93.000 Menschen von der Katastrophe betroffen, darunter mindestens 25.000 Kinder. Steile Bergregionen, hohe Pegelstände und das Risiko neuer Fluten erschweren die Rettungsarbeiten erheblich.
ShelterBox ruft zu Spenden auf, um die notwendige Hilfe leisten zu können.
Spendenkonto
ShelterBox Germany e.V., Sozialbank, IBAN DE89 3702 0500 0001 3284 00