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Samaritan’s Purse fliegt mobiles Ebola-Behandlungszentrum in die Region

Internationale Hilfsorganisation unterstützt Krankenhäuser beim Kampf gegen Ebola / „Wer Epidemien eindämmen will, muss lokale Gesundheitssysteme dauerhaft stärken.“

(lifePR) (Berlin, )
Angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo baut die internationale christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ihre Hilfe vor Ort aus. Die Organisation hat ein mobiles Ebola-Behandlungszentrum sowie mehr als 31 Tonnen medizinischer Hilfsgüter in die Region geflogen. Neben der Akutversorgung Erkrankter ist das Ziel des Einsatzes, lokale Gesundheitsstrukturen zu stärken und gemeinsam mit Gemeinden die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Der Hilfsflug mit der Boeing 767 von Samaritan’s Purse startete am 24. Mai in Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Die Maschine landete zunächst in Uganda, von dort werden die Hilfsgüter dann in die Demokratische Republik Kongo weitertransportiert.

Bereits vor Ort sind Katastrophenhilfe-Spezialisten, darunter Experten für Infektionsprävention und -kontrolle sowie medizinisches Personal. Weitere Einsatzkräfte befinden sich auf dem Weg.

Derzeit unterstützt das Team lokale Missionskrankenhäuser und Gemeinden dabei, wirksame Maßnahmen zur Infektionseindämmung aufzubauen. Parallel laufen Gespräche mit dem Gesundheitsministerium über die Einrichtung eines Ebola-Behandlungszentrums, das von Samaritan’s Purse betrieben werden soll. Das mobile Notfall-Feldkrankenhaus ist speziell für die Behandlung von Ebola-Patienten ausgelegt.

„Die Erfahrungen früherer Ebola-Ausbrüche zeigen: Prävention und Aufklärung sind entscheidend, um Infektionsketten frühzeitig durchbrechen zu können“, sagt Marina Nobiling, Vorstand Samaritan’s Purse Deutschland. „Infektionskrankheiten machen nicht an Grenzen halt. Deshalb ist es wichtig, Gesundheitsstrukturen nicht erst im Krisenfall zu unterstützen, sondern langfristig in Aufklärung und in die Ausbildung medizinischer Fachkräfte zu investieren. Wer Epidemien eindämmen will, muss lokale Gesundheitssysteme dauerhaft stärken – nicht erst dann, wenn ein Ausbruch bereits internationale Aufmerksamkeit bekommt.“

Samaritan’s Purse verfügt über langjährige Erfahrung im Einsatz gegen Ebola. Während des Ebola-Ausbruchs in Liberia 2014 eröffnete die Organisation ein eigenes Ebola-Behandlungszentrum, versorgte Patienten und wirkte der Ausbreitung der Krankheit durch Hygieneschulungen und Präventionsarbeit entgegen. Mehr als 1,6 Millionen Menschen wurden damals mit lebenswichtigen Informationen erreicht. 2018 errichtete Samaritan’s Purse ein weiteres Ebola-Behandlungszentrum in der Demokratischen Republik Kongo, behandelte dort mehr als 600 Patienten und unterstützte Gemeinden mit Aufklärung und Schulungen.

„Die Menschen in den betroffenen Regionen dürfen nicht vergessen werden“, sagt Nobiling, „wir bitten darum, für die Erkrankten, ihre Familien und die Helfer vor Ort zu beten.“

Interviewmöglichkeiten:

• Marina Nobiling, Vorstand, Samaritan’s Purse Deutschland

• Ken Isaacs, Vizepräsident für Programme und Regierungsbeziehungen, Samaritan’s Purse International

• Dr. Elliott Tenpenny, Leiter des Ebola-Hilfseinsatzes bei Samaritan’s Purse International

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Samaritan's Purse e. V.

Samaritan’s Purse widmet sich der Unterstützung von Menschen in Not, unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Kultur. Unter dem Motto „Helping in Jesus‘ Name“ leistet Samaritan’s Purse weltweit humanitäre und medizinische Hilfe in Kriegs- und Krisengebieten. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist vor allem die internationale Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die Menschen einlädt, Kindern nicht nur das Nötigste zukommen zu lassen, sondern sie zu beschenken und ihnen die Botschaft von der Liebe Gottes zu überbringen. Der deutsche Zweig von Samaritan’s Purse wird von Sylke Busenbender und Marina Nobiling geleitet.

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