Mulard ist bereits seit 36 Jahren im Unternehmen. Nach seinem Studium an der École Nationale Supérieure de Techniques Avancées (ENSTA), einer französischen Elitehochschule für Ingenieure, kam er 1990 zur damaligen Groupe PSA. Seine Karriere führte ihn von der Lackiererei im Werk Poissy über verschiedene Positionen in den Bereichen Manufacturing und Personal in Frankreich, Großbritannien, Russland und Österreich nach Rüsselsheim, wo er aktuell die Transformation des Standorts zum grEEn-campus managt. Mulard ist verheiratet und hat drei Töchter.
Rafal Trojca startete seine Karriere in der Automobilbranche 1998 im polnischen Motorenwerk Tychy, bevor er 2011 für zwei Jahre im Qualitätsmanagement im Opel-Stammwerk Rüsselsheim tätig war. Zwischen 2013 und 2015 fungierte Trojca am Standort Tychy als Unit Manager. 2015 stieg er zum Fertigungsleiter des Motoren- und Getriebewerks Aspern auf und übernahm 2017 die Geschäftsführung der Opel Wien GmbH. Von 2020 bis März 2022 war er Generaldirektor des PCMA Rus-Werks in Kaluga (Joint Venture von Stellantis und Mitsubishi Motors). Bevor er nach Eisenach kam, leitete Trojca zweieinhalb Jahre lang das Komponentenwerk in Kaiserslautern.
Im Werk Eisenach rollt der Opel Grandland in verschiedenen Antriebsvarianten vom Band. Der Grundstein für eines der seinerzeit modernsten Automobilwerke Europas war im Februar 1991 gelegt worden. Damit hatten die Verantwortlichen in der Mitte des gerade wiedervereinigten Deutschlands die Basis für die Produktion zahlreicher erfolgreicher Opel-Modelle gelegt. Für die Fertigung des aktuellen Opel Grandland wurden Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro getätigt.