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„Firmenflotten für chinesische E-Autos öffnen“

Auch bei steigenden Strompreisen rechnen sich E-Autos als Dienstwagen – allerdings schrumpft der Kostenvorteil

(lifePR) (Stuttgart, )
Nachdem der Autoverleiher Sixt angekündigt hat, in den nächsten Jahren 100.000 Elektroautos des chinesischen Herstellers BYD zu kaufen, fordert auch der große Leasing-Anbieter LeasePlan, der 120.000 Autos im Bestand hat, die Firmenflotten auf, sich für chinesische Anbieter von Elektroautos zu öffnen. „Wir raten Flottenbetreibern, ihre Car Policy für neue, unbekanntere Hersteller wie beispielsweise Great Wall Motor, Nio, Vinfast und andere zu öffnen“, so Roland Meyer, Geschäftsführer von LeasePlan Deutschland, im Gespräch mit auto motor und sport. „Diese Hersteller versprechen hohe Qualität, Verarbeitung und nicht zuletzt Sicherheits- und Komfortausstattung bereits in den Basismodellen und somit zu einem günstigen Preis.“ Zudem würden sie eine „schnellere Verfügbarkeit“ von Elektroautos ermöglichen. Zuletzt hatte die Deutsche Telekom mitgeteilt, dass ab 2023 Mitarbeiter nur noch Elektrofahrzeuge als Dienstwagen bestellen können.

Dabei liegen die Kosten elektrischer Dienstwagen laut Meyer auch bei steigenden Strompreise unter denen von Verbrennern. „Ein Elektroauto rechnet sich auch dann noch, wenn im kommenden Jahr wie geplant die Bafa-Prämie beim Kauf für Unternehmen wegfällt. Allein schon vor dem Hintergrund hoher Preise für Benzin und vor allem Diesel spricht die Rechnung der Gesamtkosten für ein Elektrofahrzeug. Das gilt auch trotz der schon spürbar gestiegenen Preise pro Kilowattstunde Strom vor allem an den Schnellladesäulen.“

Kostenvorteile von Verbrennern schmelzen zusammen

Nach einer Berechnung der Zeitschrift auto motor und sport stimmt das allerdings nur teilweise. Vor allem kleine Elektrofahrzeuge wie Fiat 500e und Opel Corsa-e büßen ihren bisherigen Preisvorteil gegenüber Verbrennern durch die stark steigenden Strompreise ein. So liegen die Kosten pro Kilometer beim Fiat 500e und beim 500 Hybrid gleich hoch bei 49 Cent. Der Corsa-e ist mit 54 Cent pro Kilometer sogar teurer als der Corsa Diesel. Selbst bei größeren Dienstwagen schmilzt der Kostenvorteil. Der BMW i4 eDrive 35 kostet 61 Cent pro Kilometer, der Dreier mit Benziner 63 Cent. Bei der beliebten Mercedes E-Klasse sind die Kostenunterschiede auch nur noch gering. Der Kilometerpreis für den Stromer EQE 300 ist auf 78 Cent gestiegen, die E-Klasse-Diesel und Benziner kosten zwischen 80 und 82 Cent pro Kilometer. Bei Huyndai fahren die Verbrennervarianten des Tucson mit Hybrid-Technik nur wenige Cent teurer als der Ionic 5. Richtig groß ist der Kostenabstand noch beim Audi Q5 mit 20 Cent: 87 und 88 Cent kosten die Benziner und Diesel pro Kilometer, der Q4 40 e-tron nur 68 Cent trotz höherer Strompreise. Beim Volvo XC40 ist der Stromer noch um 10 Cent günstiger als die Verbrennermodelle.

Hintergrund: auto motor und sport hat Elektroautos und Verbrenner aus vier typischen Dienstwagenklassen verglichen: Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklasse sowie SUV bei jährliche Fahrleistungen zwischen 15.000 (Kleinwagen) und 25.000 km (Mittelklasse), bei einer dreijährigen Haltedauer. Bei den Stromtarifen wurde eine Erhöhung um 50 % angenommen, wie sie teilweise von Anbietern angekündigt sind. Wir stellen Ihnen den Kostenvergleich gerne als PDF zur Verfügung.

Redakteure: Klaus Justen, Henning Busse

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