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Scharfe Kritik an den Plänen zur Cannabis-Legalisierung

Hessischer Ärztekammerpräsident fordert mehr Prävention und Angebotsreduzierung

(lifePR) (Frankfurt/Main, )
Mit scharfer Kritik hat Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, auf die vorgestellten Eckpunkte zur Legalisierung von Cannabis reagiert. „Aus meiner Sicht ist es ebenso unverantwortlich wie unbegreiflich, dass der Bundesgesundheitsminister im Rahmen eines sogenannten Zwei-Säulen-Modells den Konsum eines Suchtmittel freigeben will, von dem wir wissen, dass es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ernsten psychischen Erkrankungen und sogar zu dauerhaften Hirnschäden führen kann“, erklärt Pinkowski.

Nachdem die Bundesregierung in einem ersten Schritt den Anbau von drei Cannabis-Pflanzen sowie den Besitz von 25 Gramm Cannabis straffrei  stellen will, soll Cannabis in einem zweiten Schritt auch in Modellregionen durch lizenzierte Fachgeschäfte verkauft werden dürfen. Ziel sei es, Rechtssicherheit zu schaffen. „Dass der Cannabis-Konsum damit eingedämmt wird,  muss bezweifelt werden“, erklärt Pinkowski.  

Vielmehr zeigten die Erfahrungen aus anderen Ländern, dass die Zulassung von Cannabisprodukten  trotz aller Begleitprogramme auch einen konsumverharmlosenden Effekt habe. Der Anteil, insbesondere junger Konsumentinnen und Konsumenten mit täglichem Gebrauch steige  - voraussichtlich mit bleibenden gesundheitlichen Schäden.

„Bei  frühem Eintrittsalter in den Cannabiskonsum und häufigem Gebrauch wird das heranwachsende Gehirn in seiner Entwicklung bleibend geschädigt", warnt Pinkowski. Depressionen nähmen zu, ebenso Konzentrationsstörungen und Erkrankungen aus dem Bereich der Psychosen. „Wichtig ist daher die Prävention und eine Angebotsreduzierung. Wir müssen vor allem junge Menschen über die Risiken des Cannabis-Konsums aufklären“, fordert der Ärztekammerpräsident.  

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