Im ersten Teil des Symposiums geht es um Evidenz und wissenschaftliche Grundlagen zum Thema. Präsentiert werden etwa Erkenntnisse aus der Versorgungsforschung, die Sichtweise der Hausärztinnen und -ärzte findet ebenfalls Berücksichtigung. Auch Impulse aus dem Ausland wird es geben: In den Niederlanden etwa gibt es bereits einige Erfahrungen mit der Reduzierung von Low-Value Care, die hier diskutiert werden sollen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wird das Thema Low-Value Care dann aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Die gesetzliche Perspektive kommt dabei ebenso zur Sprache wie jene der Patientinnen und Patienten oder der Pharmaindustrie. Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Thema Low-Value Care bei Schwerkranken.
Am Ende des Symposiums steht eine moderierte Abschlussdiskussion mit allen Speakern – und auch das Publikum ist eingeladen, sich mit Anregungen einzubringen. Dabei soll es vor allem darum gehen, konkrete Schritte von der Identifikation zur Reduktion von Low-Value Care in Deutschland zu skizzieren: Es sollen Handlungsoptionen aufgezeigt werden, um dem Ziel einer systematischen De-Implementierung von Low-Value Care gemeinsam näherzukommen.