Nach der Begrüßung durch HSW-Präsident Prof. Dr. Peter Britz stellten die wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Michael Städler und Prof. Dr. André von Zobeltitz den KI-Kompass Weserbergland vor. Das Forschungsprojekt unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie Vereine aus der Region dabei, Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz zu erkennen und die notwendigen Kompetenzen für eine verantwortungsvolle Nutzung aufzubauen.
Wie vielfältig die Anforderungen an KI-Projekte sind, verdeutlichten die anschließenden Fachvorträge. Daniel Koch und Dr. Andreas Kohne von Valisory beleuchteten, wie KI-Mitarbeiter den Mittelstand verändern können. Mats Varnskühler von Atruvia und Lasse Schommartz von Avacon beschäftigten sich mit den Chancen und Bedarfen rund um KI im Weserbergland. Lukas Zärtner von KI-Bits und Holger Stöcker von der Sparkasse Hameln-Weserbergland gaben Einblicke in die praktische Einführung von KI-Technologien. Louis Schiemann von Ventr Solutions zeigte auf, welche Rollen für die erfolgreiche Umsetzung von KI-Projekten erforderlich sind.
Auch die Beteiligung aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft verdeutlichte die breite regionale Einbindung des Projekts. Zu den Gästen zählten unter anderem Landrat Dirk Adomat und Kreisrat Dr. Joachim Steinbeck vom Landkreis Hameln-Pyrmont, Hamelns Erste Stadträtin Martina Harms sowie Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer Hannover, des Arbeitgeberverbandes im Weserbergland, der IHK Hannover, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und des Regionalmanagements der Zukunftsregion Weserbergland+.
Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die Resonanz der Teilnehmenden fiel positiv aus: Besonders die Vorträge und die Möglichkeit, mit Fachleuten und anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, wurden gelobt. Mehrere Gäste äußerten bereits Interesse an weiteren Veranstaltungen und Angeboten des KI-Kompasses.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.hsw-hameln.de/forschung-an-der-hsw/ki-kompass-weserbergland/.
Das Forschungsprojekt wird durch die Zukunftsregion Weserbergland+ mit Mitteln der Europäischen Union und des Landkreises Hameln-Pyrmont gefördert.