FondsSuperMarkt: Wie hoch ist im Fonds tatsächlich der Anteil von Unternehmen, die Waffen und militärische Ausrüstung herstellen, im Vergleich zu Unternehmen, die sich mit ziviler Sicherheit, etwa dem Schutz von Menschen, Gebäuden und digitalen Systemen, beschäftigen?
Yannik Schiele: Der LBBW Sicher Leben ist kein reiner Rüstungsfonds. Wir verstehen Sicherheit vielmehr als einen langfristigen, globalen Wachstumstrend, der weit über die klassische Verteidigungsindustrie hinausreicht. Unser Investmentansatz basiert deshalb auf drei Säulen: Verteidigung, digitale Sicherheit sowie öffentliche und persönliche Sicherheit.
Die erste Säule umfasst Unternehmen aus dem Verteidigungssektor, darunter klassische Rüstungshersteller, aber auch spezialisierte Technologieanbieter. Die zweite Säule konzentriert sich auf den Schutz digitaler Infrastrukturen, Netzwerke und Daten vor Cyberangriffen. In der dritten Säule bündeln wir Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen der öffentlichen und persönlichen Sicherheit dienen – beispielsweise durch Zugangskontrollsysteme oder den Schutz kritischer Infrastruktur.
Zum 30.09.2026 entfielen 31,4 Prozent auf Verteidigung, 42,9 Prozent auf digitale Sicherheit und 25,7 Prozent auf öffentliche und persönliche Sicherheit. Die Gewichtung der drei Bereiche ist dabei nicht starr, sondern wird von uns aktiv gesteuert. Je nach Marktumfeld, Bewertungen und den Chancen und Risiken einzelner Unternehmen können wir die Schwerpunkte innerhalb des Portfolios sehr flexibel anpassen.
Dabei ist wichtig: Der Verteidigungsbereich umfasst nicht ausschließlich klassische Hersteller von Verteidigungsausrüstung, sondern beispielsweise auch Anbieter von Sensorik, Elektronik, Antriebssystemen oder militärischen Schutztechnologien. Die Gewichtung dieser Säule ist daher nicht mit dem reinen Anteil von Verteidigungsunternehmen gleichzusetzen.
FondsSuperMarkt: Der Fonds investiert nicht nur in Verteidigung, sondern auch in digitale und physische Sicherheit. Warum ist dieser breitere Sicherheitsbegriff aus Ihrer Sicht für Anleger sinnvoller als eine reine Rüstungsstrategie?
Yannik Schiele: Die aktuellen geopolitischen Veränderungen führen weltweit zu höheren Investitionen in unterschiedlichen Sicherheitsbereichen. Sicherheit ist heute längst nicht mehr nur eine Frage von Verteidigung und höheren Rüstungsausgaben, sondern umfasst auch den Schutz digitaler Systeme, kritischer Infrastruktur und die persönliche Sicherheit. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft entstehen neue Verwundbarkeiten und ein wachsender Bedarf an Sicherheitslösungen. Unternehmen müssen ihre Netzwerke, Systeme und Daten vor immer komplexeren Cyberangriffen schützen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die physische Sicherheit, etwa beim Schutz von Energie- und Versorgungsnetzen, Rechenzentren, Verkehrsinfrastruktur oder öffentlichen Einrichtungen. Auch im privaten Bereich wächst die Nachfrage nach Sicherheitslösungen, beispielsweise nach modernen Zugangskontrollsystemen, Alarmanlagen und intelligenter Gebäudesicherheit.
Für Anleger ist dieser breite Sicherheitsbegriff auch deshalb interessant, weil die einzelnen Bereiche von unterschiedlichen strukturellen Wachstumstreibern profitieren. Während die Nachfrage im Verteidigungssektor maßgeblich von staatlichen Budgets und Beschaffungsprogrammen abhängt, treiben die fortschreitende Digitalisierung, der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz und die wachsende Cyberkriminalität die Investitionen in digitale Sicherheit voran. Im Bereich der öffentlichen und persönlichen Sicherheit sorgen insbesondere der steigende Schutzbedarf kritischer Infrastruktur, höhere Sicherheitsanforderungen und die zunehmende Vernetzung von Gebäuden und technischen Anlagen für langfristige Wachstumschancen. Wer ausschließlich auf Rüstung setzt, greift deshalb aus unserer Sicht zu kurz. Unser breiter Sicherheitsansatz eröffnet Anlegern Zugang zu mehreren strukturellen Wachstumsmärkten mit unterschiedlichen Nachfragetreibern und Investitionszyklen. Dadurch können wir Chancen in verschiedenen Sicherheitssegmenten nutzen und zugleich die Abhängigkeit von der Entwicklung eines einzelnen Bereichs begrenzen.
Dabei investieren wir nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern stellen in einem mehrstufigen Analyse- und Selektionsprozess ein konzentriertes Portfolio von typischerweise 60 bis 90 Unternehmen zusammen. Die Gewichtung der drei Sicherheitsbereiche können wir innerhalb einer Bandbreite von jeweils 10 bis 70 Prozent flexibel anpassen. Entscheidend ist dabei nicht allein, wie stark ein Sicherheitsmarkt wächst, sondern welche Unternehmen von diesem Wachstum nachhaltig profitieren können und deren Bewertung attraktive Renditechancen bietet. So verbinden wir die Chancen unterschiedlicher Sicherheitsmärkte mit einer aktiven, auf fundamentaler Unternehmensanalyse basierenden Titelauswahl.
FondsSuperMarkt: Woran erkennen Sie, ob ein Unternehmen tatsächlich vom langfristig steigenden Sicherheitsbedarf profitiert und nicht nur von einem kurzfristigen Branchentrend?
Yannik Schiele: Für uns ist entscheidend, ob aus einem wachsenden Sicherheitsbedarf tatsächlich profitable, wiederkehrende Umsätze entstehen. Politische Ankündigungen und höhere Budgets sind noch keine Gewinne. Wir prüfen deshalb, wie belastbar Auftragsbestände und Kundenbeziehungen sind, ob Produktionskapazitäten ausgebaut werden können und ob steigende Umsätze auch zu höheren Margen und freien Cashflows führen.
Hinzu kommen Wettbewerbsposition, technologische Differenzierung und Preissetzungsmacht. Unser Investmentprozess verbindet eine quantitative Vorauswahl mit fundamentaler Analyse. Ein Megatrend begründet das Interesse an einem Markt – ein überzeugendes Geschäftsmodell und ein angemessener Einstiegspreis begründen erst die Investitionsentscheidung.
FondsSuperMarkt: Was muss ein Unternehmen mitbringen, damit Sie es als attraktives Sicherheitsinvestment betrachten, auch wenn sein Kerngeschäft auf den ersten Blick gar nichts mit Verteidigung zu tun hat?
Yannik Schiele: Entscheidend ist, dass ein Unternehmen einen konkreten und wirtschaftlich relevanten Beitrag zum Schutz von Menschen, Unternehmen, Infrastruktur oder Daten leistet. Dabei kommen auch Unternehmen infrage, bei denen Sicherheitslösungen nur einen Teil des Geschäftsmodells ausmachen. Wichtig ist für uns, dass diese Lösungen einen klar erkennbaren Sicherheitsbedarf erfüllen und das Unternehmen über ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mit attraktiven Wachstumsperspektiven verfügt.
Wie vielfältig solche Geschäftsmodelle sein können, zeigen einige Beispiele: Assa Abloy ist auf Schließ- und Zugangskontrollsysteme spezialisiert, Securitas bietet Sicherheitsdienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen an und Palo Alto Networks entwickelt Lösungen zum Schutz von Netzwerken und digitalen Infrastrukturen. Diese Unternehmen stehen beispielhaft für die unterschiedlichen Möglichkeiten, vom wachsenden Sicherheitsbedarf zu profitieren – weit über die klassische Verteidigungsindustrie hinaus.
Entscheidend für die Aufnahme in unser Portfolio ist jedoch nicht allein die Zugehörigkeit zum Sicherheitssektor. Wir analysieren auch die Wettbewerbsposition, die Wachstumsaussichten und die Profitabilität eines Unternehmens sowie seine Bewertung. Unser Ziel ist es, Unternehmen zu identifizieren, die ihre starke Marktposition und die langfristig steigende Nachfrage nach Sicherheitslösungen in nachhaltiges, profitables Wachstum umsetzen können und zugleich attraktive Renditeperspektiven bieten.
FondsSuperMarkt: Viele Aktien aus den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wo sehen Sie inzwischen Bewertungsrisiken und bei welchen Unternehmen würden Sie trotz der langfristig guten Aussichten vorsichtig werden?
Yannik Schiele: Die langfristigen Wachstumsaussichten der Sicherheitsbranche sind intakt. An der Börse kann jedoch selbst eine richtige Wachstumsprognose zu einer enttäuschenden Anlage führen, wenn der Einstiegspreis zu hoch ist. Nach den deutlichen Kursanstiegen bei einzelnen Verteidigungswerten sind vielerorts bereits ambitionierte Erwartungen eingepreist.
Besonders aufmerksam sind wir bei Unternehmen, deren Bewertung eine nahezu reibungslose Umsetzung großer Beschaffungsprogramme voraussetzt. Verzögerte Vergaben, Engpässe bei Fachkräften oder Zulieferern und steigende Kosten können die erwartete Gewinnentwicklung beeinträchtigen. Auch bei Cybersecurity prüfen wir, ob hohe Wachstumsraten dauerhaft in Profitabilität und Cashflow münden.
Deshalb unterscheiden wir zwischen einem attraktiven Markt und einer attraktiven Aktie. Wir hinterfragen, welches Wachstum der Kurs bereits vorwegnimmt und wie empfindlich die Bewertung auf Enttäuschungen reagiert. Unser aktiver Investmentansatz ermöglicht es uns, gezielt diejenigen Unternehmen auszuwählen, bei denen wir auch nach den starken Kursanstiegen ein überzeugendes Verhältnis zwischen langfristigem Wachstumspotenzial, Bewertung und Risiko sehen.
FondsSuperMarkt: Europa erhöht seine Verteidigungsausgaben deutlich. Glauben Sie, dass dieser Trend inzwischen strukturell verankert ist, oder könnte sich die Nachfrage bei einem politischen Kurswechsel wieder deutlich abschwächen?
Yannik Schiele: Wir sehen hier einen mehrjährigen Nachhol- und Modernisierungsbedarf als einen kurzfristigen politischen Impuls. Europa muss Ausrüstung erneuern, Fähigkeitslücken schließen und industrielle Kapazitäten stärken. Das schafft eine längerfristige Nachfragebasis.
Allerdings profitieren nicht zwangsläufig europäische Anbieter von jedem zusätzlichen europäischen Verteidigungseuro. Bei bestimmten Technologien und großen Beschaffungsprogrammen bleiben US-Unternehmen wichtige Lieferanten. Auch asiatische Hersteller können kurzfristige Kapazitätslücken schließen. Deshalb investieren wir international und beurteilen die tatsächlichen Auftragsperspektiven jedes Unternehmens statt allein dessen Firmensitz. Gleichzeitig setzen wir klare Grenzen: Unternehmen aus bestimmten Ländern sind aufgrund unserer verbindlichen Ausschlusskriterien von Investitionen im Verteidigungsbereich ausgeschlossen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Politische Kurswechsel können Prioritäten und Zeitpläne verändern. Zwischen Budgetbeschluss, Auftrag, Produktion und Umsatzrealisierung liegen häufig Jahre. Deshalb verfolgen wir Finanzierung, Vergaben, Kapazitätsausbau und operative Umsetzung fortlaufend. Unser aktiver Ansatz ermöglicht es, auf neue Informationen und veränderte Bewertungen zu reagieren – auch wenn sich der langfristige Trend nicht ändert.
FondsSuperMarkt: Der Verteidigungsbereich wird von manchen Anlegern aus ethischen Gründen kritisch gesehen. Wie gehen Sie mit diesen Bedenken um, und wie begründen Sie die Rolle dieser Unternehmen im Fonds?
Yannik Schiele: Wir können gut nachvollziehen, dass Investitionen in die Verteidigungsindustrie aus ethischer Sicht unterschiedlich bewertet werden. Deshalb ist es uns wichtig, unseren Investmentansatz transparent darzustellen und klare Grenzen einzuhalten. Der LBBW Sicher Leben verfolgt einen breit gefassten Sicherheitsansatz, der neben Verteidigung auch digitale sowie öffentliche und persönliche Sicherheit umfasst. Dabei vermarkten wir den Fonds bewusst nicht als nachhaltiges Anlageprodukt.
Für unsere Investitionen gelten verbindliche Ausschlusskriterien. So investieren wir nicht in Unternehmen, die Umsätze mit geächteten Waffen wie Antipersonenminen, Streumunition sowie biologischen oder chemischen Waffen erzielen. Ausgeschlossen sind zudem Unternehmen mit Sitz in Russland, China, Nordkorea, Iran, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für Unternehmen mit einem Umsatzanteil im Bereich Atomwaffen gelten besondere Vorgaben: Ihr Sitz soll sich im NATO-Gebiet oder in Japan, der Schweiz, Australien beziehungsweise Neuseeland befinden. Diese Kriterien sind in unseren offiziellen Fondsunterlagen transparent dokumentiert.
Unser Investmentansatz beruht auf der Überzeugung, dass Sicherheit eine grundlegende Voraussetzung für das Funktionieren moderner Gesellschaften und Volkswirtschaften ist. Dazu gehören der Schutz von Menschen und kritischer Infrastruktur ebenso wie die Verteidigungsfähigkeit von Staaten und die Sicherheit digitaler Systeme. Unternehmen, die hierfür die notwendigen Technologien, Produkte und Dienstleistungen bereitstellen, erfüllen aus unserer Sicht eine wichtige gesellschaftliche Funktion und profitieren zugleich von einem langfristig steigenden Investitionsbedarf. Gleichzeitig respektieren wir, dass Anleger die ethische Vertretbarkeit einzelner Investments unterschiedlich beurteilen. Mit unserem klar definierten Investmentansatz und transparenten Ausschlusskriterien schaffen wir die Grundlage dafür, dass Anleger eine informierte Entscheidung treffen können.
FondsSuperMarkt: Der Fonds ist in kurzer Zeit stark gewachsen. Verändert die zunehmende Größe des Fonds inzwischen Ihre Möglichkeiten bei der Auswahl von Aktien, insbesondere bei kleineren Unternehmen?
Yannik Schiele: Das Fondsvolumen ist seit Auflegung Ende Dezember 2024 deutlich gestiegen und lag zum 30.09.2026 bei rund 284 Millionen Euro. Diese Entwicklung unterstreicht das große Interesse der Anleger an unserem breit gefassten Sicherheitsansatz. Für uns als Fondsmanager ist dabei entscheidend, dass wir auch bei wachsendem Fondsvolumen unsere Anlagestrategie konsequent umsetzen und die sich bietenden Investmentchancen flexibel nutzen können.
Dabei kommt uns unser breites Anlageuniversum zugute, das rund 440 Unternehmen aus den unterschiedlichen Sicherheitsbereichen umfasst. Dies eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten bei der Titelauswahl und Portfoliogestaltung. Bei der Gewichtung einzelner Positionen berücksichtigen wir neben den fundamentalen Anlagekriterien insbesondere die Marktkapitalisierung und Handelsliquidität der jeweiligen Aktien. So stellen wir sicher, dass die einzelnen Positionen in einem angemessenen Verhältnis zum Fondsvolumen stehen und wir auch bei veränderten Marktbedingungen handlungsfähig bleiben.
Gerade bei kleineren Unternehmen achten wir auf eine sorgfältige Abstimmung von Positionsgrößen und Handelsliquidität. Der breite Sicherheitsansatz bietet uns dabei zusätzliche Flexibilität: Wir können aus einer großen Zahl potenzieller Investments auswählen und die Gewichtung zwischen den drei Sicherheitsbereichen aktiv steuern. Damit verfügen wir über gute Voraussetzungen, um auch bei einem weiterwachsenden Fondsvolumen attraktive Investmentmöglichkeiten zu identifizieren und unsere Strategie erfolgreich fortzuführen.
FondsSuperMarkt: Wenn Sie heute nur auf einen Bereich setzen dürften: Wo sehen Sie für die nächsten fünf Jahre die stärkere strukturelle Investmentchance? Bei steigenden Verteidigungsbudgets oder bei privater und unternehmerischer Cybersicherheit?
Yannik Schiele: Beide Bereiche bieten langfristig überzeugende Wachstumsperspektiven, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Verteidigungsunternehmen profitieren von umfangreichen staatlichen Modernisierungs- und Beschaffungsprogrammen. Cybersicherheit wird dagegen vor allem durch die zunehmende Digitalisierung, die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft, den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz und die damit verbundenen wachsenden Anforderungen an den Schutz von Netzwerken, Systemen und Daten getragen. Beide Bereiche verfügen somit über starke strukturelle Wachstumstreiber, die allerdings unterschiedlichen Nachfrage- und Investitionszyklen folgen.
Für uns als aktive Fondsmanager ist jedoch nicht allein entscheidend, welcher Bereich langfristig stärker wächst, sondern vor allem, wo sich die attraktivsten Investmentchancen bieten. Genau deshalb basiert unser Investmentansatz auf drei Säulen: Verteidigung, digitale Sicherheit sowie öffentliche und persönliche Sicherheit. Auch die dritte Säule bietet attraktive langfristige Wachstumsperspektiven, etwa durch den steigenden Bedarf an Schutzlösungen für kritische Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen und private Gebäude. Mit diesem breiten Ansatz können wir Chancen in unterschiedlichen Sicherheitsmärkten nutzen, die jeweils von eigenen strukturellen Wachstumstreibern profitieren.
Wichtig ist letztlich die Frage, welche Unternehmen die steigende Nachfrage in nachhaltig wachsende Umsätze und Gewinne umsetzen können und inwieweit diese Erwartungen bereits in den Aktienkursen berücksichtigt sind. Genau hier liegt die Stärke unseres Drei-Säulen-Ansatzes: Wir können die Gewichtung zwischen den drei Sicherheitsbereichen flexibel anpassen und unsere Schwerpunkte gezielt dort setzen, wo wir auf Basis unserer fundamentalen Unternehmensanalysen das attraktivste Verhältnis zwischen Wachstumsperspektiven, Bewertung und Risiko sehen.
Herzlichen Dank für das Gespräch, Herr Schiele.
Fondsdetails: LBBW Sicher Leben R
ISIN DE000LB6B0M7
WKN LB6B0M
Fondskategorie Aktienfonds All Cap, Welt
Ausgabeaufschlag 5,00 % (FondsSuperMarkt-Rabatt 100%)
Ertragsverwendung Ausschüttend
Laufende Kosten (ohne Transaktionskosten) 1,72 % (22.10.2026)
Performance Fee -
Auflegung 27.12.2024
Fondsvolumen 284,64 Mio. EUR (30.09.2026)
Performance (seit Auflage) 45,20 % / 22,75 % durchschnittlich pro Jahr (22.10.2026)
Risikoklasse (SRI) 4 von 7
Über LBBW
Was morgen zählt, entsteht heute. Und zwar dort, wo Stabilität den Mut hat, sich zu bewegen. Die Welt der Kapitalmärkte verändert sich rasant. Was bleibt, ist der Anspruch, Orientierung zu geben – und Lösungen zu schaffen, die Bestand haben. Genau hier setzt die LBBW Asset Management an. Als 100%ige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) trägt sie im Konzern die zentrale Verantwortung für das Asset Management. Mit rund 75 Milliarden Euro Total Assets gehört sie zu den führenden Fondsgesellschaften Deutschlands. Doch Größe allein ist kein Versprechen. Der Anspruch von LBBW ist größer. LBBW denkt Kapitalanlagen vom Kunden her: mit Publikumsfonds für private und institutionelle Investoren, Spezialfonds für institutionelle Investoren sowie individuellen Direktanlagemandaten. Immer mit einem klaren Ziel vor Augen: Chancen nutzbar zu machen – verantwortungsvoll, flexibel und zukunftsgerichtet.