Ausgangspunkt der Erkrankung sind bakterielle Beläge, die sich am Zahnfleischrand ansammeln und zunächst eine Zahnfleischentzündung auslösen. Wird diese nicht behandelt, können sich die Bakterien in tiefere Bereiche ausbreiten und sogenannte Zahnfleischtaschen bilden – mit der Folge, dass sich der Kieferknochen abbaut und Zähne an Halt verlieren. Typische Warnzeichen sind Zahnfleischbluten, Rückgang des Zahnfleischs sowie anhaltender Mundgeruch. Da Parodontitis nicht immer Schmerzen verursacht, bleibt sie häufig erst bei einer zahnärztlichen Kontrolle sichtbar.
Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten: Nach einer gründlichen Diagnostik werden zunächst oberflächliche Beläge entfernt, bevor die Zahnfleischtaschen gezielt und schonend gereinigt werden – auch unterhalb des Zahnfleischrands, wo sich die Entzündung entwickelt. „Wichtig ist, die Behandlung endet nicht mit einem einzelnen Termin. Regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Nachsorge sind entscheidend, um den Erfolg langfristig zu sichern", betont Flipsen.
Vollständig heilbar ist Parodontitis in der Regel nicht – ein bereits geschädigter Zahnhalteapparat bildet sich nicht vollständig zurück. Mit konsequenter Behandlung und Nachsorge lässt sich die Erkrankung jedoch in den meisten Fällen gut kontrollieren, sodass betroffene Zähne über viele Jahre erhalten bleiben können. In vielen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einen Großteil der Behandlungskosten, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht.
Die Zahnarztpraxis Flipsen befindet sich am Grindelberg 3 in 20144 Hamburg und ist zentral mit allen Verkehrsmitteln erreichbar. Termine können online über Doctolib oder telefonisch unter 040 410 65 62 vereinbart werden.