Den Grund für das kräftige Wachstum auf etwa 1,2 Milliarden Euro in einem schwächelnden Markt sieht Lindner in den Preisvorteilen für den Kunden und dem markenunabhängigen Angebot. „Einerseits haben wir eine schlanke Organisation mit niedrigeren Kosten als viele Wettbewerber. Andererseits haben wir eine europaweit aufgestellte Einkaufsmannschaft.“ Autoland sei „nicht an Hersteller gebunden“. Das ermögliche deutlich niedrigere Neuwagenpreise als bei der Konkurrenz. „Mich hat nach meinem Eintritt in den Vorstand selbst überrascht, dass wir gegenwärtig bei Neuwagen bis zu 37 Prozent und bei Jahreswagen bis zu 44 Prozent günstiger sein können. Diesen wirtschaftlichen Vorteil geben wir an unsere Kunden weiter – mit einem Qualitätsversprechen, das sich von Markenhändlern nicht unterscheidet.“
Redakteur: Claudius Maintz