Polizei muss auch kleine Bewerberinnen berücksichtigen

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Die Mindestgrößen bei der Polizei in NRW von 1,63 m für Frauen und 1,68 m für Männer sind unwirksam.  Das beschloss aktuell das zuständige Verwaltungsgericht Düsseldorf. Geklagt hatte eine Bewerberin für den gehobenen Polizeidienst. Ihr fehlten anderthalb Zentimeter an der offiziellen Mindestgröße – sie wurde daher nicht zum Auswahlverfahren zugelassen. Eine gewisse Körpergröße und körperliche Präsenz sei für die Arbeit bei der Polizei wichtig, argumentierte ein Sprecher des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten vor dem Verfahren. Er verwies dabei auf die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizisten. Das sah die Klägerin jedoch anders und hielt dagegen, dass die Mindestgrößen für Männer und Frauen je nach Bundesland höchst unterschiedlich sind. Dem folgten die Richter – das Land ist nun verpflichtet, die Frau in einem Auswahlverfahren zu testen. Laut ARAG Experten sind Mindestgrößen für Bewerber jedoch nicht zwingend ungültig. Vielmehr muss jeder Fall individuell entschieden werden (VG Düsseldorf, Az.: 2 K 7427/17).
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.