26. Juni 2011: Internationaler Anti-Drogentag

26. Juni 2011: Internationaler Anti-Drogentag
(lifePR) ( Berlin, )
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen konsumieren weltweit 200 Millionen Menschen illegale Drogen. Zu den verbotenen Drogen kommt das Problem des stetig steigenden Konsums legaler Drogen wie Alkohol und Tabak.

Seit 1987 haben die Vereinten Nationen (UN) den 26. Juni zum weltweiten Anti-Drogentag erklärt. Das erklärte Ziel der UN ist neben der Suchtprävention auch der Kampf gegen die Produzenten von Schlafmohn und Kokain.

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sterben in Deutschland jedes Jahr etwa 1.300 Menschen in Folge illegalen Drogenmissbrauchs. 113.000 Menschen sterben an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Todesfälle gehen auf das Konto des schädlichen Alkoholkonsums.

Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Suchtmittelkonsum sind beträchtlich. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) rund 16 Millionen Raucher, das heißt, jeder Fünfte raucht. 1,3 Millionen Menschen haben eine Alkoholsucht, 1,4 Millionen Menschen sind von Medikamenten und rund 600.000 von Cannabis abhängig, während zwei Millionen, vor allem junge Menschen, regelmäßig Cannabis konsumieren. Weitere 200.000 Menschen sind süchtig nach sonstigen illegalen Drogen und bis zu 600.000 Menschen gelten als glücksspielsüchtig. Diese Zahlen belegt der Drogen- und Suchtmittelbericht 2011 des BMG.

Auch die AOK macht sich in der Suchtprävention stark. Zum Beispiel unterstützt sie die Aktionswoche Alkohol. Ziel ist es, über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufzuklären und somit zu vermeiden. Des Weiteren engagiert sich die AOK besonders gegen das Rauchen - sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen. Sie bietet deshalb regionale und internetbasierte-Kurse zur Raucherentwöhnung und Kampagnen für Jugendliche, wie das Programm Be Smart, Dont't Start in Zusammenarbeit mit vielen Schulen, an. Einige Angebote der AOK zur Suchtprävention richten sich auch direkt an Eltern und bieten Unterstützung.
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