Das hat Folgen. Wenn das Tier gestorben ist, stehen Tierhalter plötzlich vor einer Reihe von Entscheidungen, die sie in einem Zustand emotionaler Überwältigung treffen müssen: Einzel- oder Gemeinschaftskremierung? Urne oder Streubeet? Ein Pfotenabdruck, ein Erinnerungsschmuck? Ein Platz im Kolumbarium? Was kostet das eigentlich und woher soll man das in diesem Moment wissen?
Was Vorsorge bedeutet – und was nicht
Vorsorge bedeutet nicht, den Tod herbeizurufen. Sie bedeutet, einen Plan zu haben, bevor er gebraucht wird. Animalium bietet dafür ein kostenloses Vorsorgegespräch an, persönlich in Waltrop, telefonisch oder digital. Ohne Kaufverpflichtung, ohne Zeitdruck. In diesem Gespräch werden alle Fragen beantwortet: Was passiert genau, Schritt für Schritt? Welche Optionen gibt es? Und was würde man für das eigene Tier wünschen?
„Viele Menschen sagen uns hinterher: Ich wünschte, ich hätte das früher gemacht. Nicht weil der Abschied dann leichter gewesen wäre, sondern weil sie klarer hätten entscheiden können, ohne unter Druck zu stehen."
Christian Speda, Leiter Kunden- und Partnermanagement bei Animalium
Was vorab geregelt werden kann
Im Vorsorgegespräch lässt sich bereits vieles festlegen, auf Wunsch auch schriftlich. Welche Kremierungsform gewählt wird. Ob eine Urne mit nach Hause genommen, im Kolumbarium auf dem Animalium-Gelände beigesetzt oder die Asche auf dem Streubeet verstreut werden soll. Ob Erinnerungsstücke wie Pfotenabdrücke, Fell- oder Haarlocken oder Ascheschmuck gewünscht sind. Ob man bei der Kremierung anwesend sein möchte.
Wichtig zu wissen: Erinnerungsstücke müssen vor der Kremierung besprochen werden, im Nachhinein ist das nicht mehr möglich. Wer das vorab weiß, trifft eine bewusste Entscheidung, anstatt sie in der ersten großen Trauer zu verpassen.
Für Pferdebesitzer kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Die Kremierung eines Pferdes erfordert eine Ausnahmegenehmigung des zuständigen Veterinäramtes. Das entsprechende Formular steht auf der Animalium-Website kostenlos zum Download bereit und lässt sich bereits vorab mit allen festen Daten des Tieres ausfüllen https://animalium.nrw/fuer-dein-pferd/. Im Todesfall muss dann nur noch der Tierarzt Todestag und -ursache eintragen und unterschreiben. Das spart wertvolle Zeit in einem Moment, in dem jede Stunde zählt.
Der Herbst erinnert uns daran
Kein Zufall, dass dieses Thema gerade jetzt naheliegt. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der wir Endlichkeit spüren, in den kürzeren Tagen, im Fallen der Blätter, in der stillen Stimmung abendlicher Spaziergänge mit dem Hund. Für viele Tierhalter ist das der Moment, in dem sie zum ersten Mal ernsthaft über das nachdenken, was irgendwann kommen wird. Genau das ist der richtige Zeitpunkt für ein Vorsorgegespräch. Nicht als Vorbote von Trauer, sondern als Akt der Fürsorge. Für das Tier. Und für sich selbst.
Vorsorge bei Animalium – so geht es los
- Kostenloses Vorsorgegespräch: persönlich, telefonisch oder digital, ohne Kaufverpflichtung
- Kremierungsform, Ascheoptionen und Erinnerungswünsche vorab festlegen
- Wichtig: Erinnerungsstücke (Pfotenabdruck, Fell, Ascheschmuck) müssen vor der Kremierung angemeldet werden
- Für Pferdebesitzer: Ausnahmegenehmigungsformular kostenlos herunterladen und vorausfüllen
- Im Ernstfall: 24/7 erreichbar · Tel. +49 2309 7860100
- Vorsorge starten: https://www.animalium.nrw/vorsorgeantrag