Sattelfest auf allen Wegen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Mit zu den schwächsten unter den Verkehrsteilnehmern zählen die Radfahrer. Wer mit dem Zweirad auf den Straßen unterwegs ist, muss fest im Sattel sitzen und die Verkehrsregeln kennen. Die Württembergische Versicherung AG, eine Tochtergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, empfiehlt Zweiradfahrern, durch Hand- und Klingelzeichen, mit Blickkontakt zum Autofahrer und eindeutiger Fahrweise selbstbewusst ihren Platz im Verkehrsgewühl zu behaupten.

Das ist nicht immer einfach, weil dazu von allen Beteiligten Rücksichtnahme und Fairness gehören. Aber es lohnt sich. Denn in den Debatten um die Schonung der Umwelt und über Bewegungsarmut spricht alles für den verstärkten Einsatz des Fahrrads. Sei es auf den alltäglichen Wegen zu Schule oder Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder für eine sportliche Freizeit - immer schneidet das Zweirad als flexible, energie- und platzsparende sowie gesunde Alternative zum Auto hervorragend ab. Zum Beispiel spart ein Rad bei einer Strecke von fünf Kilometern zum Arbeitsplatz im Vergleich zum Pkw jährlich rund 352 Kilogramm CO2.

Mit dem Roller Erfahrung sammeln

Allerdings wird der gefahrvolle Alltag der Radler schon seit einiger Zeit wegen des schlechten Straßenzustands hierzulande noch brenzliger. Schlaglöcher und lose Asphaltstücke stellen hohe Ansprüche an das Gleichgewicht. Nur mit fahrerischem Können ist es möglich, mit diesen Verhältnissen zurechtzukommen. Deshalb sollte möglichst früh mit dem Radfahren begonnen werden. Dabei kann im Kindesalter ein Roller schon ein guter Anfang sein. Experten empfehlen, bei drei- oder vierjährigen Kindern mit einem Holzroller oder mit Laufrädern ohne Pedalantrieb anzufangen. Sie schulen den Gleichgewichtssinn der Kinder auf spielerische Weise und ohne den Stress, anderen etwas beweisen zu müssen. Von einem Kinderfahrrad mit Stützrädern wird abgeraten, weil dadurch ein falsches Fahrgefühl vermittelt wird. Mit dem Radfahren im Straßenverkehr sollte solange gewartet werden, bis das Kind in der Grundschule die Radfahrerprüfung absolviert hat.

Um als vollwertige Verkehrsteilnehmer zu gelten, müssen Radfahrer einige wichtige Regeln beachten. Beispielsweise muss vom 11. Lebensjahr an jeder Radfahrer die Straße oder den Radweg - und eben nicht mehr den Gehsteig - benutzen. Auch jüngere Kinder, die auf dem Bürgersteig fahren, sind verpflichtet, an einmündenden Querstraßen anzuhalten, abzusteigen und das Fahrrad über die Straße zu schieben.

Schwierige Situationen voraussehen

Oft haben Radfahrer jeden Alters unterwegs besonders schwierige Situationen zu meistern. So ist an Kreuzungen und Einmündungen größte Vorsicht geboten, weil dort besonders viele Unfälle passieren. Zudem müssen sie für Motorisierte mitdenken, um sich nicht zu gefährden. Auch wenn Radfahrer Vorfahrt vor rechtsabbiegenden Autos haben, sollten sie mit erhöhter Aufmerksamkeit auf abbiegende Autos achten.

Antizipiertes Verhalten ist besonders an Ampeln gefragt, vor denen sich eine Autoschlange gebildet hat. Dort sollte nur bei ausreichendem Platz und in Schrittgeschwindigkeit rechts an der Schlange vorbeigefahren werden. Beim Warten an Kreuzungen und Einmündungen wäre es sinnvoll, sich vor ein Auto zu stellen. Oder man bleibt dahinter und achtet intensiv darauf, was vor einem bei grün passiert. Leider blinkt nicht jedes Auto, das rechts abbiegt, entsprechend. Als schwächstes Glied im Verkehr muss sich ein Radfahrer so eindeutig und berechenbar wie möglich verhalten. Wenn er plötzlich links ausschert, ohne vorher ein Handzeichen zu geben und durch den Blick über die Schulter abzusichern, hat er schlechte Karten.

Auf die eigene Sicherheit achten

Um die eigene Sicherheit zu erhöhen, kann der Zweiradfahrer aus einem Arsenal von Hilfsmitteln wählen. So gehört gut funktionierendes Licht zu jedem verkehrstüchtigen Fahrrad. Reflektierende Teile sind selbstverständlich regelmäßig zu warten und zu putzen. Fast überlebenswichtig ist der Fahrradhelm. Vor allem viele Kopfverletzungen können dadurch vermieden oder gemildert werden. Der Helm sollte ein anerkanntes Prüfzeichen, wie das "CE"-Emblem, haben. Der richtige Sitz mit Schutz für Stirn, Schläfen und Hinterkopf, aber mit freiem Sichtfeld und freien Ohren, ist unerlässlich. Was vielleicht nicht gleich einleuchtet: Nach einem Sturz muss der Helm ersetzt werden, da er eventuell nicht sichtbare Haarrisse aufweist, was den Schutz erheblich vermindert.
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