Montag, 25. September 2017


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Jung, unverbraucht und käuflich

Bremen Classic Motorshow glänzt mit jungen Klassikern

Bremen, (lifePR) - Junge Klassiker" - der Begriff hat sich binnen kürzester Zeit etabliert: Originalität, unrestaurierter Zustand, belegbare Historie, wenige Vorbesitzer, geringe Kilometerleistung. Und käuflich müssen sie sein - das sind die Kriterien, die ein Fahrzeug erfüllen muss, um bei der Bremen Classic Motorshow vom 3. bis 5. Februar 2012 auf der Sonderfläche in der Halle 6 ein Verkaufsplätzchen zu ergattern. Die "Jungen Klassiker" wurden im Jahr 2011 erstmals angeboten. "Das schlug ein wie eine Bombe", sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow. "Binnen kürzester Zeit waren die Autos verkauft. Deshalb haben wir in diesem Jahr die Verkaufsfläche vergrößert."

Interessierte dürfen sich auf besondere Leckerbissen freuen: Eines der begehrten Objekte ist seltener Volvo 780 Bertone. Der ist in Deutschland rar, weil es ihn hier nie zu kaufen gab. Mit einem damaligen Neupreis von bis zu 115.000 Mark hätte der in Italien montierte Exote keine Chance gegen Mercedes SEC oder 6er-BMW gehabt. Den linksgelenkten Sechszylinder-Schweden, Baujahr 1988, fand der Verkäufer in Japan - mit 53.000 Kilometer auf dem Tacho. 22 Einträge ins Scheckheft zeugen von bester Pflege. Der Preis steht noch nicht fest, erschwinglich soll es jedoch sein. Günstig soll auch der 24.000 Kilometer alte Daimler XJ12 sein, der an den Mann oder die Frau gebracht werden soll. "Der stand so viel, dass die gesamte Benzinzufuhr gereinigt werden musste, damit er wieder lief", weiß Frank Ruge aus erster Hand. Der Zwölfzylinder, gebaut 1991, ist komplett ausgestattet inklusive Schiebedach, Klimaanlage, Leder und Echtholz.

Das Gegenteil von einem Luxusauto ist der Fiat 128 - ein echtes ehemaliges "Brot-und-Butter-Auto" in knallgelb (außen) und tiefbraun (innen). "Um die Pflege dieser Kategorie hat sich kaum jemand gekümmert - weshalb es solche Autos in originalem Zustand kaum noch gibt", erklärt der Oldtimer-Experte. Der 1976 gebaute Italiener hatte zwei Besitzer, entdeckt wurde er zuletzt in Schweden. Nur 88.000 Kilometer hat er auf dem Tacho.

Ein ganz besonderes Juwel ist ein Ford Mustang Fastback in "burned amber". Der Amerikaner aus dem Jahr 1967 ist - bis auf die Außenlackierung - so original, als wäre er frisch aus der Fabrik gerollt. Unten steckt noch der erste Auspuff vom Oktober 1966 - von einem umsichtigen Erstbesitzer mit einem vier Millimeter großen Loch versehen, damit er nicht von innen rostet. Auch am Fahrwerk hat niemand gebastelt, die Stoßdämpfer sind vom Erstausrüster. Das Kunstleder im Innenraum in heller Creme-Farbe ist kaum gebraucht - kein Wunder, bei nur 24.000 Meilen auf dem Tacho. Und er fährt wie neu, wurde Frank Ruge versichert: kein Spiel in der Lenkung, die Klimaanlage läuft, das Automatikgetriebe schaltet sauber. Sogar das AM-Radio funktioniert.

Das schönste am Mustang: Er ist so unberührt, dass er noch heute darüber Auskunft gibt, wie einfach Ford damals solche Autos gebaut hat. Zum Beispiel die optionalen Blinker, die in die Motorhaube eingearbeitet sind: Alle Kabelclips sind noch vorhanden - selbst die Papierbanderolen um die Kabel gibt es noch. Unter den Alu-Einstiegsleisten lugt das noch Gewebeklebeband hervor, das die darunter liegenden Kabel überdeckt. Und das so genannte "Matschband" zwischen Kotflügel und Stehblech ist auch noch da.

Der Hamburger kaufte den Wagen privat in Kalifornien, wo er - vermutlich - vorher 13 Jahre nur stand. Denn der Vorbesitzer hatte ihn bei einer Kruse-Auktion ersteigert: Auf der Scheibe prangt jetzt noch die Losnummer und die Kreideschrift "will be auctioned at approx. 3:00 today"...

Solche "Jungen Klassiker" - Originale mit Historie, zwischen Mitte der 60er und 1990 gebaut mit höchstens zwei Vorbesitzern und weniger als 100.000 Kilometern auf dem Tacho - gibt's nur bei der ersten Classic Motorshow des Jahres: in Bremen, 3. bis 5. Februar, 9 bis 18 Uhr.

Die Bremen Classic Motorshow

Die Bremen Classic Motorshow bedeutet für die Oldtimerfans den Start in die Saison. 2012 findet die Messe mit rund 550 Ausstellern zum zehnten Mal statt. Im Jahr 2011 besuchten rund 40.500 Menschen die sieben Hallen der Messe Bremen. Das Sonderthema im kommenden Jahr: Originale.

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Die Messe Bremen bietet ein starkes Trio: die Messehallen, das Congress Centrum und die ÖVB Arena. Das Messeareal mit 39.000 qm Hallenfläche und 100.000 qm Freigelände eröffnet mitten im Zentrum der Freien Hansestadt Bremen vielfältige Möglichkeiten. Von der Fachmesse fish international über die junge, frische Passion Sports Convention oder die musikalische jazzahead! bis zur traditionellen Verbrauchermesse HanseLife sorgen mehr als 55 Messen und Kongresse im Jahr für rund 350.000 Besucher jährlich in der Großstadt Bremen. Mehr Infos auch unter www.messe-bremen.de

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