Freitag, 27. April 2018


  • Pressemitteilung BoxID 686042

Der Nil in Rot

Kallstadt an der Weinstrasse, (lifePR) - Dieser Wein ist alles andere als gewöhnlich. Jeden voreiligen Schluss widerlegt er. Die Cuvée Púrpura regt nicht nur zum Geniessen sondern auch zum Philosophieren an. 

Wer sich die klimatischen Bedingungen genauer anschaut, wird ihm recht geben. „Wenn nicht in der Pfalz, wo sonst kann man in Deutschland Cabernet Franc, Merlot und Cabernet Sauvignon kultivieren?“, fragt Betriebsleiter Johannes Häge. Die Kreation der Cuvée Púrpura war von Anbeginn sein Traum.

Als Johannes Häge vor knapp zehn Jahren die Leitung des neugegründeten Weingut am Nil übernahm, suchte er die wärmsten Lagen rund um Kallstadt für die Cabernet-Reben aus. Perfekte Parzellen mit Kies- und Sandböden an ebenen Flächen wählte er als Standplatz, um den hohen Reifeansprüchen der Sorte Genüge zu tun. Sonne gibt es in der Pfalz ja bekanntlich ausreichend. Das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet zählt mit bis zu 1.800 Sonnenstunden zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Der Weinjahrgang 2016 überraschte zudem mit einem traumhaften Herbst, wodurch die Trauben besonders lange Zeit zur Reife hatten. Ideale Bedingungen für die neue Rotweincuvée aus dem Hause Nil. 

Die Farbe ist Programm

Mit dem Kopf in den Sternen, aber mit den Füßen fest auf dem Boden. Das zeichnet das junge Team vom Weingut am Nil - angeführt durch Betriebsleiter Johannes Häge - aus. So war es nie das Ziel, Weine nach französischem Vorbild zu machen. Es galt vielmehr, das Optimum der klimatischen und geologischen Bedingungen der Pfalz heraus zu arbeiten und in Flaschen zu füllen. Sowohl die warmen Tage, als auch die kühleren Nächte im Wein zu Wort kommen zu lassen und auf diese Art eine selbständige Stilistik zu kreieren: eine Rotweincuvée mit Würze und Frucht, die aber auch Tiefgang und Frische vereint.

Die Alleinstellung zeigt sich auch in der Wahl der Flaschenform. Denn weder Bordeaux- noch Burgunderformat wurde gewählt, sondern eine für Rotwein ungewöhnliche, für die Pfalz aber typische Form: die Schlegelflasche. Für den Namen der Cuvée zeichnet Ana Pohl, Besitzerin mit spanischen Wurzeln und künstlerische Seele des Weingutes verantwortlich. Den hohen Wiedererkennungswert des lila Nil-Etiketts und das leuchtende Rot des Weines übersetzte sie ins Spanische: Púrpura (lila oder purpur) war geboren. 

Bordeaux auf Pfälzisch

Púrpura ist in jeder Hinsicht beeindruckend. Tiefdunkles Rot, junge, würzige und kraftvolle Frucht, umspielt aber von kühlen, frischen Noten, die dem jungen Rotwein bereits jetzt einen guten Trinkfluss verleihen und gleichzeitig das große Potential erahnen lassen. Im Duft finden sich Brombeere und schwarzer Stachelbeere, umspielt von einer kühlen grünen Note. Am Gaumen treffen kräftige Frucht, Bengalischer Pfeffer und eine belebende Säure aufeinander und führen zu einem wahrhaft explosiven Geschmackserlebnis. Púpura ist ein genialer Begleiter zu kräftigen Fleischgerichten, passt aber auch auch zu Gewürzspeck mit Schüttelbrot. Es ist eben eine Bordeaux-Cuvée - von Johannes Häge meisterhaft ins Pfälzische übersetzt.

Erhältlich für € 14,50 ab Weingut.

Weingut am Nil KG

Das Weingut am Nil, das unter diesem Namen noch recht jung ist, liegt in Kallstadt, etwa eine Stunde südlich von Frankfurt. Erst 2010 wurde das historische Ensemble von Ana und Reinfried Pohl übernommen und seither liebevoll renoviert. Damit steigt die zweite Generation der Familie Pohl in den Weinbau ein: Schon Ende der 1990er Jahre gründete die Familie das Weingut "Herdade dos Grous" in der portugiesischen Region Alentejo.

Die Wurzeln des Weinguts am Nil (ehemals Weingut Schuster) reichen weit zurück. Es wurde bereits 1840 gegründet, und schon damals wurde der Kallstadter Löwe, der seit dem 15. Jahrhundert das Wappen der Stadt ziert, zum Symbol erkoren. Im Zuge des Relaunch erhielt das Weingut einen neuen Namen, der Löwe aber blieb. Wenn auch in alternativer Farbgebung.

Der Name "Nil" ist auf die historische Einzellage Nil zurückzuführen, die heute Teil des Kallstadter Saumagens ist. Der Saumagen selbst ist eine der renommiertesten Lagen der Pfalz. Das Weingut am Nil erstreckt sich über rund 4 Hektar im Kallstadter Saumagen. Daneben zählen auch die Lagen Ungsteiner Herrenberg (1,2 Hektar) und Ungsteiner Weilberg (0,8 Hektar) zu den Toplagen des Weinguts. Weitere 15 Hektar liegen in ebenso traditionsreichen Lagen in und um Kallstadt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Endspurt für Anmeldung zur Van der Valk Grillmeisterschaft

, Essen & Trinken, van der Valk Resort Linstow GmbH

Heiß auf Kohle? Geldgewinn, tolle Sachpreise und viel Spaß winken bei der großen Grillmeisterschaft am 09. und 10. Juni 2018 im mecklenburgischen...

Gekrönte Feste: Neue Broschüre empfiehlt achtzehn Pfälzer Weinfeste

, Essen & Trinken, Pfalzwein e.V.

Achtzehn Pfälzer Weinfeste, die einen Besuch besonders lohnen, empfiehlt die Pfalzwein-Werbung in einer neuen Broschüre. „Schönstes Weinfest...

Share Foods: Idee kommt bei Verbrauchern gut an

, Essen & Trinken, Ipsos GmbH

Die bei einigen Einzelhändlern erhältliche Marke „Share“ verspricht beim Kauf eines Produktes, den äquivalenten Wert in ein soziales Projekt...

Disclaimer