Freitag, 26. Mai 2017


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PR-Kampagne der Bundesagentur für Arbeit lenkt von eigenen Schwächen ab

Warum wirbt BA nicht für Nutzung der eigenen Instrumente?

(lifePR) (Berlin, ) Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat Unverständnis über die jüngste Qualifizierungsoffensive der Bundesagentur für Arbeit geäußert. Diese war vom Verwaltungsrat der BA vor einem Jahr beschlossen worden und wird morgen in Berlin gestartet.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der UVB, Klaus-Dieter Teufel sagte aus diesem Anlass: "Wir hätten erwartet, dass die Bundesagentur in ihrer Qualifizierungsoffensive für die Nutzung ihrer eigenen Instrumente wirbt. Sie hätte Arbeitslose für die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen und die Inanspruchnahme von Bildungsgutscheinen werben müssen. Sie hätte Betriebe für die Durchführung von betrieblichen Trainingsmaßnahmen gewinnen und für die bevorzugte Einstellung von Absolventen dieser Angebote werben müssen. Und sie hätte Betriebe für die Nutzung der Möglichkeiten der Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten ohne Berufsabschluss gewinnen müssen. Das ist aber alles nicht der Fall."

Statt dessen führt die Bundesagentur ihre Qualifizierungsoffensive ausdrücklich ohne Bezug auf die Instrumente, die sie selbst einsetzt, durch. Sie appelliert vielmehr an Beschäftigte und Betriebe, selbst für die eigene Weiterbildung bzw. die Weiterbildung der Beschäftigten aktiv zu werden und dafür eigene Mittel einzusetzen. Dies ist um so unverständlicher, weil die Bundesagentur diese Qualifizierungsoffensive allein in diesem Jahr mit fünf Millionen Euro aus den Mitteln der Beitragszahler finanziert.

Für wenig gelungen hält die UVB auch die Symbolik der PR-Kampagne. Dazu sagte Teufel: "Die in der Kampagne so genannte 'Entwicklung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer von Raupen zu Schmetterlingen und gemeinsame Flugstunden mit der Bundesagentur' könnten einen Beitrag zur Zukunftssicherung des Kabaretts in Deutschland leisten."

Ziel der Kampagne war es, die Chancen des Beschäftigungsaufbaus zur Integration von Arbeitslosen zu nutzen und dem sektoral und regional entstehenden Fachkräftemangel spürbar entgegenzuwirken. Als einigermaßen gelungen können hier die Aktivitäten im Rahmen der Berufsorientierung und -vorbereitung für Jugendliche bezeichnet werden. Die Weiterbildung von Erwachsenen und Beschäftigten ist dagegen vollkommen gescheitert.

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