Senkung des Milchpreises nicht gerechtfertigt

Molkereien müssen den stabilen Marktentwicklungen Rechnung tragen

(lifePR) ( München, )
Trotz eines stabilen Milchmarktes wollen einige bayerische Molkereien für Januar weniger Milchgeld an die Milcherzeuger ausbezahlen. Aus Sicht des Vorsitzenden des Verbandes der Milcherzeuger Bayern, Leonhard Welzmiller, stellt dies angesichts der aktuellen Marktentwicklung ein vollkommen falsches Signal für die nächsten Preisgespräche mit dem Lebensmitteleinzelhandel dar.

Es ist deshalb mehr als angebracht, den positiven Marktperspektiven Rechnung zu tragen und den Milchpreis zumindest auf einem stabilen Niveau zu belassen. Der Markt rechtfertigt derzeit keine Reduzierung der Milchpreise, kritisiert Welzmiller.

Selten waren sich Milcherzeuger und Verarbeiter mit den Marktbeobachtern bei der Einschätzung des Milchmarktes für das kommende Jahr so einig wie derzeit. Vor allem die Signale für den Export von Milchprodukten sind erfreulich positiv. Auch langfristig ist mit diesem Trend zu rechnen, wie jüngst auch die EU-Kommission in ihrem Milchmarktbericht bestätigt hat.

Mit im Dezember durchschnittlich 34 Cent pro Kilogramm Milch (netto, 4,2 Prozent Fett, 3,4 Prozent Eiweiß) ist das letzte Jahr für die bayerischen Milcherzeuger gut, aber bei weitem noch nicht zufriedenstellend zu Ende gegangen. Allerdings erhöhen die gestiegenen Preise für Futtermittel die Produktionskosten deutlich.
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