Dienstag, 21. Februar 2017


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Deutsche Automobilindustrie führend bei CO2-Reduktion in Europa

VDA zum Bericht des Umweltverbandes „Transport & Environment“

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) "Die heute vom Dachverband "Transport & Environment" der europäischen Umweltverbände veröffentlichten CO2-Emissionszahlen für PKW für das Jahr 2007 belegen einmal mehr, dass die deutsche Automobilindustrie auf dem Weg an die Spitze der CO2-Champions in Europa ist." Das erklärte heute Dr. Thomas Schlick, Geschäftsführer des VDA. "Während die deutschen Hersteller ihre durchschnittlichen CO2-Emissionen um 3,2 Prozent bzw. 5g CO2/km gesenkt haben, verharren die Franzosen mit einem Gramm nahezu auf dem Niveau von 2006." Auch die japanischen Wettbewerber kämen mit -2,3 Prozent nicht an die deutschen heran, so Schlick weiter.

Bedauerlich sei, dass T&E in seinem Ranking der Marken erneut den Fehler macht, die absoluten CO2-Durchschnittszahlen eines jeden Herstellers zu vergleichen, ohne dabei deren Produktportfolio zu bewerten. "Natürlich haben Hersteller von überwiegend kleineren und Mittelklasse-Fahrzeugen in absoluten Zahlen niedrigere CO2-Emissionswerte als die von größeren Fahrzeugen", sagte Schlick. Dies sage aber nur wenig über die Effizienz der Fahrzeuge aus. "Die Effizienz aller Fahrzeuge ist aber der entscheidende Faktor", erklärte der VDA-Geschäftsführer. Auch die kürzlich veröffentlichte Auto-Umweltliste des VCD bestätige auf beeindruckende Weise die CO2-Minderungsstrategie der deutschen Automobilindustrie. Dort dominierten in den Kategorien "Kompaktklasse" und "Familienautos" deutsche Hersteller, in der Klasse der 7-Sitzer waren ausschließlich deutsche Marken zu finden.

"Niemand würde auf die Idee kommen, den Effizienzgrad einer schlecht isolierten Einzimmerwohnung mit dem eines energietechnisch auf den neuesten Stand gebrachten Mehrfamilienhauses zu vergleichen. Genau dies tut T&E aber, wenn sie französische, italienische oder japanische Hersteller, die in Europa zwischen 35 Prozent und 55 Prozent Kleinst- und Kleinwagen verkaufen, mit den deutschen Herstellern vergleichen, die einen Kleinst- und Kleinwagenanteil von lediglich knapp 20 Prozent haben", sagte Schlick.

Eines zeigten die T&E-Zahlen laut Schlick aber in jedem Fall: "Es sind derzeit vor allem die deutschen Hersteller, die maßgeblich die Senkung der CO2-Emissionen der gesamten europäischen Fahrzeugflotte vorantreiben. Wir werden in Europa unsere Klimaschutzziele aber nur dann erreichen, wenn alle Hersteller in allen Fahrzeugklassen angemessene Minderungsleistungen erbringen."

"Die deutsche Automobilindustrie ist auf einem guten Weg. Das muss letztlich sogar T&E anerkennen. In diesem Jahr hat der absolute Spitzenreiter BMW, der seinen Flottendurchschnitt im Jahr 2007 gegenüber 2006 um 14 (!) Gramm gesenkt hat, mit über 7 Prozent Minderungsleistung sogar von den Umweltverbänden Anerkennung erfahren. Weitere deutsche Hersteller werden bald folgen", schloss Schlick.

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