Mittwoch, 20. Juni 2018


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Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling feiert ihren ersten Weltcup-Heimsieg in Winterberg

Winterberg, (lifePR) - Jacqueline Lölling hat zum ersten Mal einen Weltcup auf ihrer Winterberger Heimbahn gewonnen. Mit ihrem Sieg vor der Kanadierin Elisabeth Vathje drehte sie beim BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton presented by VELTINS das Ergebnis der Vorsaison um. Dritte wurde Elena Nikitina (Russland).

Die 22-Jährige aus Brachbach im Siegerland, die für die RSG Hochsauerland startet, lag nach dem ersten Lauf zeitgleich mit Nikitina auf Platz eins. Vor dem zweiten Durchgang legte sich der starke Schneefall in der VELTINS-EisArena und die Russin verbesserte ihren eigenen Startrekord, den sie schon im ersten Lauf egalisiert hatte, noch einmal um fünf Hundertstel auf 5,12 Sekunden. Doch im Ziel lag sie schließlich um 25 Hundertstel hinter Welt- und Europameisterin Lölling, die nach erneuter Laufbestzeit in 1:55,86 Minuten gewann. Dazwischen schob sich noch die Vierte des ersten Durchgangs Vathje (+ 0,24).

Dagegen rutschte die Halbzeit-Dritte Tina Hermann (Königssee/+ 0,65) nach einem Fehler am Start noch auf Rang fünf ab. Auch Anna Fernstädt (Berchtesgaden/+ 1,04) gelang Lauf zwei weniger gut, sie wurde Neunte. Auf Position vier und sechs rundeten Mirela Rahneva (+ 0,40) und Jane Channell (+ 0,74) den starken Auftritt des kanadischen Trios ab.

STIMMEN
Jacqueline Lölling: „Endlich habe ich einen Weltcup zu Hause gewonnen. Das ist unbeschreiblich, einfach nur schön. Ich freue mich riesig. Ich hatte ein gutes Gefühl und als ich ins Ziel kam, wusste ich, dass es heute geklappt hat. Ende gut, alles gut.“
Elizabeth Vathje: „Das wird in der nächsten Zeit ein spannendes Duell zwischen Jacqueline Lölling und mir.“
Tina Hermann: „Im zweiten Lauf habe ich gleich oben einen Fehler gemacht und rausgeschoben.“
Anna Fernstädt: „Der neunte Platz ist ärgerlich, denn dreimal unter die ersten Acht zu kommen, ist ja eine Voraussetzung für die Olympia-Teilnahme. Es lag am Start.“
Andreas Trautvetter (Präsident des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland): „Das war ein spannender Wettbewerb, einfach grandios. Wir arbeiten an einem separaten Skeleton-Weltcup. Aber das ist auch eine Frage der Finanzierung und noch ein weiter Weg.“

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