VCD begrüßt Reservezugkonzept der DB für Baden-Württemberg

(lifePR) ( Stuttgart, )
„Eine gute Nachricht für Bahnpendler ist die angekündigte Vorhaltung von sechs Reservezügen sowie der Bereitschaftstrupp von Lokführern im Knotenbahnhof Stuttgart“ kommentiert VCD Landesvorsitzender Matthias Lieb die Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium und DB Regio in Baden-Württemberg.

Das vergangene Wochenende mit dem Frühlingsfest in Stuttgart habe gezeigt, dass für solche Verkehrsspitzen zusätzliche Fahrzeuge nötig seien, so der VCD. Habe die frühere Bundesbahn vor über 25 Jahren noch über genügend Reserven an Lokomotiven, Wagen und Personal verfügt, seien in den letzten Jahren die Redundanzen bei der privatwirtschaftlich organisierten DB AG immer weiter abgebaut worden, erklärt Matthias Lieb: „Diese Einsparungen haben die Fahrgäste häufig in Form ausgefallener Züge zu spüren bekommen“. Die Ausschreibungen und die Aufteilung auf mehrere Betreiber hätten nun zu noch weniger planmäßigen Reserven geführt. Doch  das Land habe nun richtigerweise erkannt, dass zur Sicherstellung einer ausreichenden Qualität im Schienenverkehr zusätzliche Einsatzzüge sowie auch eine Lokführer-Bereitschaft notwendig sei. Durch die Vereinbarung mit der DB Regio, die ansonsten rund um Stuttgart ab Juni viele Leistungen an die Wettbewerber Abellio und Go-Ahead verliere, bestehe zumindest für eine gewisse Zahl von Lokführern auch ohne Arbeitgeberwechsel eine weitere Perspektive in der Region, so der VCD.
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