Darmvorsorge rettet Leben

Infoveranstaltung des Universitätsklinikums Ulm für Patient*innen und Interessierte am Samstag, 23. März

(lifePR) ( Ulm, )
Darmkrebs ist mit über 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung – sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Am Samstag, 23. März von 10:00 bis circa 13:00 Uhr, laden die Darmkrebszentren des Universitätsklinikums Ulm und des Bundeswehrkrankenhauses Ulm zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs und Vorsorge ins Stadthaus ein. Die Veranstaltung richtet sich an betroffene Patient*innen und die interessierte Bevölkerung und wird in Kooperation mit der Stiftung Lebensblicke und der Gastro-Liga durchgeführt.

„Mit höherem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken. Daher sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, durch welche schon die Entstehung dieser Krankheit verhindert werden kann, äußerst wichtig“, erklärt Professor Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Ulm. „Bei vielen Menschen ist die Hemmschwelle, tatsächlich zur Darmkrebsvorsorge zu gehen, jedoch immer noch sehr hoch. Dagegen hilft nur Aufklärung, die wir unter anderem mit unserer Informationsveranstaltung im Stadthaus schaffen wollen.“  

Was viele nicht wissen: Darmkrebs kann wie Herzkreislauferkrankungen und Diabetes Typ II durch einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, Verzicht auf Rauchen und regelmäßiger Bewegung vorgebeugt werden. Auch helfen neue genetische Untersuchungen, das Risiko für eine Erkrankung besser einzuschätzen. Durch die Vorsorgekoloskopie oder Darmspiegelung können zudem schon Vorstufen von Darmkrebs erkannt und sicher entfernt werden. Durch moderne Techniken können heute sowohl frühe Krebserkrankungen des Darms als auch fortgeschrittene, bösartige Tumoren erfolgreich behandelt werden – die Heilungschancen für Patient*innen mit Darmkrebs haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das zunehmende Wissen, warum Darmzellen bösartig werden, hilft außerdem, Patient*innen mit nicht heilbarem Krebs lange Zeit zu stabilisieren und deren Lebensqualität zu erhalten. Ein stärkeres Bewusstsein in der Öffentlichkeit zum Thema Darmkrebsvorsorge zu schaffen, ist auch Anliegen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der in diesem Jahr als Schirmherr des Darmkrebsmonats März fungiert. 

„Im Namen der Darmkrebszentren am Universitätsklinikum Ulm und am Bundeswehrkrankenhaus Ulm laden wir Sie zusammen mit unseren niedergelassenen Kooperationspartnern sehr herzlich in das Stadthaus Ulm ein. Neben unseren Vorträgen möchten wir Ihnen Raum und Zeit für eine Diskussion und Ihre persönlichen Fragen geben und hoffen, Sie am 23. März begrüßen zu dürfen“, so Professor Thomas Seufferlein.

Informationen zu den Darmkrebszentren

Die zertifizierten Darmkrebszentren des Universitätsklinikums und des Bundeswehrkrankenhauses Ulm diagnostizieren und behandeln in enger Kooperation mit ihren niedergelassenen Partnern in der Region vor allem Krebserkrankungen des Dickdarms und des Enddarms sowie deren Vorstufen, die sogenannten Polypen. Dies geschieht nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, mit hohem medizinischen Standard und modernsten Methoden.
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