Gemeinsames Primäres Rechenzentrum des Universitätsklinikums Leipzig und der Medizinischen Fakultät Leipzig eingeweiht

Am 12. November 2010 wurde das gemeinsame Primäre Rechenzentrum des Universitätsklinikums Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig feierlich eingeweiht

(lifePR) ( Leipzig, )
Die Eröffnung des Primären Rechenzentrums bildet einen Meilenstein in der kontinuierlichen Verbesserung der zukunftsorientierten rechentechnischen Versorgung des Universitätsklinikums Leipzig und der Medizinischen Fakultät auf dem Medizin-Campus an der Liebigstraße. Seit der erfolgreichen Verteidigung von Investitionsmitteln über das Hochschulbauförderungsgesetz im Dezember 2006 wurden insgesamt 2,625 Millionen Euro für die Errichtung des Primären und des Sekundären Rechenzentrums eingesetzt. Mit dem Sekundären Rechenzentrum, das bereits im Mai 2008 in Betrieb genommen wurde, wird eine komplett redundante Arbeitsweise möglich. Die Produktivsetzung bedeutet für die Universitätsmedizin Leipzig, dass die Betriebssicherheit und Datenverfügbarkeit für alle Einrichtungen optimal abgesichert und verbessert werden.

Zusammen mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien und Baumanagement wurde zudem eine bauliche Hülle geschaffen, die den modernsten Anforderungen an Sicherheitsstandards gerecht wird. Die beiden Standorte der Rechenzentren sind kapazitiv und energetisch so konzipiert und realisiert worden, dass sie voraussichtlich für mindestens die kommenden 5-10 Jahre vorbereitet sind.

In seiner Eröffnungsrede verwies Dipl. Kaufmann Ekkehard Zimmer, seit dem 1. November neuer kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, darauf, dass sowohl dem Universitätsklinikum, als auch der Medizinischen Fakultät zwei moderne Rechenzentren zur Verfügung stünden, "die für die unternehmenskritischen Systeme redundant ausgelegt sind". Dies erhöhe nach seinen Worten die Betriebs- und Datensicherheit.

Professor Alfred Winter, Lehrstuhlinhaber für Medizinische Informatik am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie betonte, dass dieses nun komplettierte Rechenzentrum mit zwei Standorten nicht nur hochsichere Speicher- und Rechenservices anbietet. "Es ist vielmehr ein essentieller Teil der von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum angestrebten gemeinsamen, leistungsfähigen Struktur für herausragende Forschung, Lehre und Krankenversorgung."

Der Einladung zur Einweihung des Primären Rechenzentrums waren Vertreter des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät sowie der beteiligten Fachplanungsbüros gefolgt.
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