Prof. Dr. Ina Kötter ist neue Leiterin der Rheumatologie des UKE und des Klinikums Bad Bramstedt

Neue Professur für Rheumatologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

(lifePR) ( Hamburg, )
Prof. Dr. Ina Kötter hat zum 1. Oktober 2019 die Leitung der Sektion für Rheumatologie und entzündliche Systemerkrankungen in der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) übernommen. Gleichzeitig ist die erfahrene Rheumatologin Direktorin der Klinik für Rheumatologie und Immunologie am Klinikum Bad Bramstedt geworden.

Im UKE soll neben dem Ausbau einer ambulanten allgemeinen und hochspezialisierten rheumatologischen Versorgung und der rheumatologischen Infusionsambulanz auch ein stationärer Bereich mit rund zehn Betten für schwerstkranke Patienten entstehen. Mit Prof. Kötter starten mehrere neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Rheumatologie. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im UKE, die für die rheumatologische Versorgung in Hamburg eine exzellente Perspektive und ein enormes Potential birgt. Zusätzlich bietet die enge Kooperation mit dem Klinikum Bad Bramstedt viele Chancen und große Synergien. In Bad Bramstedt wollen wir die dort existierende Ambulanz in die ambulante spezialfachärztliche Versorgung des UKE integrieren. Außerdem werden in Bad Bramstedt Betten für Patientinnen und Patienten aus Hamburg und Umgebung mit nicht intensivmedizinischem Behandlungsbedarf vorgehalten. Hierbei handelt es sich um die Mehrheit der stationär behandlungsbedürftigen Patienten“, sagt Prof. Dr. Ina Kötter.

Prof. Kötter studierte zunächst Anglistik, Germanistik und Romanistik in Berlin und Tübingen, später dann in Tübingen Humanmedizin. Dort absolvierte sie auch ihre Facharztausbildung im Bereich Innere Medizin. Von 1989 bis 2012 arbeitete sie am Universitätsklinikum Tübingen (UKT), von 2004 bis 2012 als Oberärztin in leitender Funktion für den Bereich Rheumatologie. Nach einer Zwischenstation als Leiterin der Rheumatologie am Robert-Bosch Krankenhaus in Stuttgart war sie zuletzt ab 2014 als Chefärztin an der Asklepios Klinik Altona tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben der interdisziplinären Rheumatologie die Entstehung, Diagnostik und Therapie des Morbus Behçet sowie die autologe Stammzelltransplantation bei Autoimmunerkrankungen.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind in der Bevölkerung häufig. Bis zu zwei Prozent aller Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine solche Erkrankung. Für eine gute Prognose sind eine frühzeitige Diagnose und der Beginn einer antientzündlichen Therapie entscheidend.

Die Rheumatologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

In der Sektion Rheumatologie versorgen die Expertinnen und Experten der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie) des UKE Patientinnen und Patienten ambulant und stationär mit jeglichen Formen von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Durch die enge Zusammenarbeit mit weiteren Fachdisziplinen wie zum Beispiel der Orthopädie, Dermatologie, Neurologie, Augenheilkunde oder Pulmologie kann die Klinik das gesamte Spektrum an Diagnostik und Therapie anbieten. Neben der klinischen Versorgung ist die III. Medizinische Klinik und Poliklinik mit dem Sonderforschungsbereich Immun-vermittelte Nierenerkrankungen (SFB 1192) auch international führend an der Erforschung von entzündlichen Systemerkrankungen mit Organbeteiligungen beteiligt.

Die Rheumatologie im Klinikum Bad Bramstedt

Die Klinik für Rheumatologie und Immunologie in Bad Bramstedt ist ein überregional bekanntes Zentrum für entzündliche Systemerkrankungen (unter anderem Vaskulitiden und Kollagenosen) sowie allen anderen Arten entzündlicher und rheumatologischer Erkrankungen. Mit dem Zugang von Frau Prof. Kötter rückt die Universitäre Medizin im Klinikum Bad Bramstedt in Zusammenarbeit mit dem UKE noch weiter in den Vordergrund. Die Klinik bietet eine ganzheitliche rheumatologische Therapie unter Berücksichtigung modernster Forschungsergebnisse.

Die Klinikum Bad Bramstedt GmbH

Die Klinikum Bad Bramstedt GmbH ist ein gemeinnütziger Konzern mit drei Standorten in Schleswig-Holstein und Hamburg mit insgesamt 1.100 Mitarbeitern. Das Klinikum vereint elf Fachkliniken unter einem Dach. Jährlich lassen sich über 13.000 Patienten im Klinikum behandeln – davon etwa 7.000 im Rehabilitationsbereich und ca. 6.000 im Klinikbereich. Insgesamt umfasst das Klinikum 202 Krankenhaus- und 400 Rehabilitationsbetten. Der Behandlungsschwerpunkt liegt auf Erkrankungen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates und der operativen Versorgung von Gelenk-, Wirbelsäulen-, Hand- und Fußerkrankungen. Als eine sogenannte „combined unit“ vereint das Klinikum unterschiedliche, fachübergreifende Methoden und Therapieansätze zur Behandlung dieser Krankheiten unter einem Dach. Damit ist das Klinikum Bad Bramstedt ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von Gelenk-, Wirbelsäulen-, Muskel-, Nerven- und Gefäßerkrankungen.

www.klinikumbadbramstedt.de

 
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