Samstag, 23. September 2017


Geballte Schokoladenkompetenz auf der ISM 2009

Köln, (lifePR) - Köstlichkeiten mit Fairtrade-Siegel sind gefragt wie nie. Anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) ziehen die Siegelorganisation TransFair und ihre Partnerfirmen GEPA - The Fair Trade Company, die österreichische Schokoladen Manufaktur Zotter und Maestrani, Schweizer Schokoladen, eine erste Bilanz aus dem Süßwarenbereich 2008. Verbraucherinnen und Verbraucher kauften fair gehandelte Süßigkeiten in einem geschätzten Wert von 33 Millionen Euro, dies bedeutet ein Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Der Ruf nach Transparenz, ethischem Handeln und Nachhaltigkeit wird immer lauter. Der Faire Handel macht es vor und dient der konventionellen Wirtschaft als Modell", sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V..

Steigerungen über alle Produktgruppen

Im vergangenen Jahr ist der Absatz von Fairtrade-Süßwaren um 55 Prozent auf 3.200 Tonnen gestiegen. Entscheidend für dieses Wachstum ist das breitere Sortiment: Gebäck, Konfekt, süße Brotaufstriche, Eiscreme und innovative Schokoladenkreationen eroberten in 2008 die Regale. Stärkste Produktgruppe ist dabei der Rohrohrzucker. 2008 versüßten 2,5 Millionen Zucker-Packungen den Alltag, ein Plus von 91 Prozent. Auch Schokolade (+5%), Kakao (+51%), Eiscreme (+132%), Honig (+36%) und Gebäck (+91%) legten deutlich zu. 30 Prozent aller Fairtrade-Süßwaren stammen zudem aus ökologisch zertifiziertem Anbau.

Fairtrade macht stark

Von der fairen Nascherei profitieren in erster Linie die Produzentenkooperativen in Afrika, Lateinamerika und Asien: Sie erhalten durch festgelegte Mindestpreise und Fairtrade-Prämien die Möglichkeit, ihre Gemeinschaft aus eigener Kraft zu stärken, und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. So zum Beispiel die Zuckerkooperative Manduvira in Paraguay. "Mit der Fairtrade-Prämie können wir unsere Anbaumethoden verbessern, die Schulkinder unterstützen und auch eine Gesundheitsversorgung einführen", sagte Luis Dario Ruiz Diaz, Präsident der Kooperative. "Unser neuster Plan ist der Bau einer eigenen Zuckerfabrik, um den Zucker in Eigenverantwortung herstellen zu können."

GEPA bleibt wichtigster Partner im Süßwarenbereich

Trotz allgemein schwieriger Wirtschaftslage konnte sich das Fair Handelsunternehmen GEPA deutschlandweit weiter als Marktführer bei Bioschokoladen im klassischen Supermarkt behaupten. Die GEPA verzeichnet für ihre Süßwaren auch Zuwächse im Bio- und Naturkosthandel. Insgesamt waren wieder besonders Saisonprodukte wie Adventskalender oder Schokobischöfe gefragt. "Hier konnten wir zweistellige Steigerungen erzielen", so GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck. Der Absatz von GEPA-Süßwaren mit Fairtrade-Siegel ging insgesamt nach Jahren kontinuierlichen Wachstums 2008 erstmals mit rund 5,8 Prozent leicht zurück. "Wir sehen das als Herausforderung, uns weiter am Markt mit unserer besonderen Qualität zu profilieren: Zur Premium- und größtenteils Bioqualität kommt bei uns noch die soziale Qualität des Fairen Handels mit seinen international anerkannten Standards hinzu", so Thomas Speck.

Ausblick 2009

Und auch zukünftig wird das Angebot an Fairtrade-Schokoladen weiter ausgebaut. Ab März wird Maestrani (Schweizer Schokoladen) unter der Marke maestrani drei neue Sorten Fairtrade-Bio-Schokolade auf den Markt bringen. Zum bestehenden Sortiment reihen sich zukünftig die neuen Sorten "Nuss-Mix", Chili" und "Espresso". Sehr behutsam wurde auch das Design überarbeitet. Geschäftsführer Markus Vettiger betonte: "Größten Wert legen wir bei der Auswahl unserer Produkte auf die Nachhaltigkeit. Die Verbindung von Schokoladengenuss mit dem Wissen, der Gesellschaft und Natur gegenüber etwas Gutes zu tun, liegt uns sehr am Herzen."

Auch die Schokoladenmanufaktur Zotter stellt seine Neuheit auf der ISM vor. Mitzi Blue ist die neue Marke mit dem weltberühmten Zotter Know-how, die in einem ungewöhnlichen Format - nämlich rund - angeboten wird. Die Bio-Zutaten der Schokolade stammen aus Fairem Handel. Die superdünne runde Tafel wird in zehn Sorten für das Gourmet-Supermarktsegment angeboten.

Eine Auswahl feinster Fairtrade-Bio-Honigsorten aus Mexiko und Nicaragua gibt es ab sofort bei der GEPA. Die Spezialität im Dreierpack enthält die Sorten, Orangenblüten-Honig Acahual und Campanilla.

Bildmaterial von Fairtrade-Zuckerproduzenten finden Sie auf unserer Website unter: http://www.transfair.org/presse/pressefotos/produzenten.html
Eine Liste aller TransFair-Partnerfirmen, die auf der ISM austellen finden Sie ebenfalls unter: http://www.transfair.org/news-service/messe-spezial/ism.html

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 110 Lizenznehmer rund 800 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. TransFair gründete 1997 die internationale Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International" (FLO), die mit der Standardsetzung und Betreuung der Partnerorganisationen betraut ist. Weltweit profitieren bereits 1,6 Millionen Bauern von Fairtrade. Zusammen mit ihren Familien sind das über sieben Millionen Menschen, denen durch den Handel mit Fairtrade-Produkten bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglicht werden. Mit der Kontrolle der Fairtrade-Standards hat TransFair die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-CERT GmbH beauftragt, die der internationalen Akkreditierungsnorm für Zertifizierungsorganisationen, der ISO 65, entspricht.

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