Höchstpreise bei Weinversteigerung

500 Gäste genossen einen spannenden Auktionstag im Kloster Eberbach

(lifePR) ( Eltville am Rhein, )
Es ist eines der Highlights des Rheingauer Gourmet & Wein Festivals: Die Weinversteigerung der Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach und des Verbands Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP) Rheingau, die jährlich im Kloster Eberbach stattfindet.  

Weinversteigerungen haben im Rheingau eine lange Tradition. Bereits 1806 wurden hier Weine im Fass versteigert. Bis nach dem 2. Weltkrieg wurden ganze Fässer angeboten, erst später kamen Flaschen „unter den Hammer“. Heute wird ein vielseitiges Angebot an Weinen von der attraktiven VDP.AUKTION.RÉSERVE mit Preisen von unter 20 Euro bis hin zu Raritäten versteigert, etwa Unikate in Großflaschen, seltene Weine oder kleine Mengen, die es häufig in die Listen der wertvollsten Weine der Welt schaffen.

44 Versteigerungsweine warteten auf das Höchstgebot

Für die heutige Veranstaltung wurden Weine ins Programm aufgenommen, die nur exklusiv im Rahmen der Versteigerung und nicht im freien Verkauf erhältlich sind.

Bis auf die Raritäten und Unikate konnten alle Weine vor dem Aufruf bei der „nassen“ Vorprobe ab 9.30 Uhr im Laiendormitorium probiert werden. Gegen 13 Uhr präsentierte Auktionator Michael Prinz zu Salm-Salm als ersten Wein einen „Assmannshäuser Höllenberg“ (Crescentia Frühburgunder trocken Goldkapsel 2017). Der VDP-Ehrenpräsident vertrat Stammmoderator Professor Leo Gros.

Insgesamt 44 Weine von 11 Rheingauer VDP-Weingütern wurden versteigert, darunter Rieslinge, Spät- und Frühburgunder. In einer 26-Liter-Spezialflasche präsentierte sich ein 2018er Riesling des Weingutes Balthasar Ress. Die besondere Ausgabe erzielte 6.000 Euro. Mit einem Etikett des bekannten Künstlers Michael Apitz war eine 12-Liter-Ausgabe des „Goetheweins aus dem Brentanohaus“, ein 2018er Riesling des Weingutes Allendorf, versehen. Er kam für 4.500 Euro unter den Hammer.

Der Benefizwein

Für einen guten Zweck, in diesem Jahr das Hospiz Bergstraße in Bensheim, holte Dieter Greiner, Geschäftsführer des Weingutes Kloster Eberbach, einen „Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Natur“ von 1945 aus seiner Schatzkammer.

Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego MW charakterisierte das Unikat als „bernsteinfarben mit einem Hauch Mahagoni.“ Er bewertetet ihn mit 100 Punkten und urteilte: „Ein perfekter Wein, unglaublich, mit großer Eleganz und einem nahezu jugendlichen Charakter, aufgebaut auf aromatischer Tiefe mit Anklängen balsamischer Gewürze, überreifer Himbeeren, ein Hauch von geräuchertem Bacon und kaltem Rauch, Orangeat im Hintergrund, ebenso ätherische Noten von Kardamom.“

Dieter Greiner: „Unser Spätburgunder ist ein perfekter Wein aus dem so bedeutenden Jahr 1945. Es mutet wie ein Wunder an, dass zum Kriegsende in einer so entbehrungsreichen Zeit Weine erzeugt wurden, die zu den besten der Welt gehören. Dies zeigt das Potential der Spätburgunder aus dem Höllenberg.“

Die Flasche wurde für 12.600 Euro versteigert.

Sensationsergebnis!

Das Unikat 1920 Goldlack Trockenbeerenauslese Schloss Johannisberg

Höhepunkt der Veranstaltung: Die Versteigerung der „Goldlack Trockenbeerenauslese“ von 1920 des Weingutes Schloss Johannisberg.

Stefan Doktor, Sommelier und Geschäftsführer des Weingutes Schloss Johannsiberg, hat den Wein am 23.01.2020 verkostet und neu verkorkt: „Bernsteinfarben mit goldenen Reflexen. Intensive Nase mit ausgeprägten Aromen, die an Orangenmarmelade, getrocknete Aprikose und Feige erinnern. Assam-Tee, Tabak, Salbei und Bitterschokolade runden die komplexe Nase ab.“

Das Unikat wechselte für 18.000 Euro den Besitzer.

Dieter Greiner, Geschäftsführer des Weingutes Kloster Eberbach: „Wir gratulieren den Kollegen zu diesem herausragenden Ergebnis anlässlich ihres 300. Geburtstages des exklusiven Riesling-Anbaus.“

Weitere kostbare Weine jetzt auch in der Kloster-Eberbach-Online-Vinothek 

Seit kurzem sind kostbare Weinraritäten auch in der Online-Vinothek von Kloster Eberbach gelistet. Darunter auch limitierte Ausgaben, die nur für kurze Zeit und mit einem Aufpreis zur Versteigerung angeboten werden.
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