Neue Technik sichert Augsburger Trinkwasserqualität

Lochbach-Wasserwerk für 1,4 Millionen Euro erneuert

(lifePR) ( Augsburg, )
Das Trinkwasser der Stadtwerke Augsburg (swa) ist reines, naturbelassenes Grundwasser, eines der besten in Europa und sogar für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Damit die Qualität so bleibt investieren die swa allein in diesem Jahr rund zehn Millionen Euro in das Leitungsnetz, aber auch in die Gewinnung. Für 1,4 Millionen Euro ist jetzt das Lochbach-Wasserwerk technisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Immerhin versorgen die swa rund 350.000 Menschen in Augsburg und umliegenden Städten und Gemeinden mit dem immer frischen Lebensmittel.

„Das Augsburger Trinkwasser ist ein Schatz, den wir wie unseren Augapfel hüten“, sagt der Chef der swa-Wassersparte, Dr. Franz Otillinger. „Damit das in den Wasserschutzgebieten vor den Toren der Stadt geförderte Grundwasser auch in bester Qualität am Wasserhahn ankommt, ist eine hochwertige Verpackung nötig“, so Otillinger. Das rund 1.000 Kilometer lange Leitungsnetz wird von den swa deshalb in optimalem Zustand gehalten und auch die technischen Anlagen müssen stets kontrolliert, überholt und auf den neuesten Standgebracht werden.

Das Lochbach-Wasserwerk, eines von sieben Wasserwerken der swa, liefert im Normalbetrieb etwa ein Viertel des Augsburger Wasserbedarfs: 15.000 Kubikmeter und damit rund 100.000 volle Badewannen werden Tag für Tag vom Lochbach-Wasserwerk in die Stadt gepumpt. Wenn nötig, könnte die Kapazität sogar verdoppelt werden. Im Zuge der Erneuerung wurden für rund 200.000 Euro neue Kreiselpumpen eingebaut. Die alten Pumpen waren über 60 Jahre im Einsatz und haben nicht mehr den Anforderungen an Energieeffizienz und Stromverbrauch entsprochen.

Aber schon bevor das Wasser auf seine Reise Richtung Stadt geschickt wird, wird es auf Herz und Nieren geprüft, mit ständigen Qualitätskontrollen. Im Notfall kann dann etwa mit einer hochmodernen UV-Anlage ohne chemische Aufbereitung gegen Keime vorgegangen werden. Durch ultraviolettes (UV) Licht werden die Keime abgetötet. Vorbeugend wird die Anlage eingesetzt, wenn etwa wegen Starkregen im Süden der Stadt bis Landsberg das Frühwarnsystem der swa anschlägt und die Gefahr besteht, dass Keime ins Grundwasser gelangen könnten. Rund 400.000 Euro hat die neue Anlage gekostet, die mit langlebigeren UV-Röhren und geringerem Stromverbrauch deutlich wirtschaftlicher arbeitet, als die bisherige Anlage.

Aber auch die gesamte Elektroversorgung und Steuerung im Wasserwerk wurde erneuert, Kostenpunkt rund 400.000 Euro. „Damit halten wir die Versorgungssicherheit auf höchstem Niveau“, so Otillinger. Eine neue, wesentlich sparsamere und wirtschaftlichere Lüftungsanlage hilft die Stromkosten der bisherigen Lüftung von rund 50.000 Euro jährlich erheblich zu senken. Sie verhindert, dass sich an den kalten Wasserrohren im dem Werk Kondenswasser bildet und Rost an den Leitungen entstehen könnte.
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