Donnerstag, 25. Mai 2017


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Weiterführung und mehr Tiefgang erwünscht

(lifePR) (Zürich, ) Die Sendereihe «Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott» der Sternstunde Religion des Schweizer Fernsehens ist gemäss Publikumsrat ein verdienstvolles Projekt. Die Verbindung von Dokumentarfilmen mit anschliessenden Gesprächen sei gut, müsse jedoch noch vertieft werden. Das Projekt brauche eine Weiterführung, findet der Rat.

Insgesamt sei die Reihe «Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott» ein verdienstvolles Projekt, das Lust auf mehr Auseinandersetzung mit Inhalten und Hintergrundwissen zu den verschiedenen Religionen mache.

Gut angekommen im Rat ist der erweiterte Fokus der Sendereihe auf andere bzw. neue Religionsgemeinschaften und religiöse Phänomene. Die Auseinandersetzung mit der Frage, wo Menschen heute religiös beheimatet sind, sei wichtig, interessant und aktuell. Allerdings gelinge es der Sendereihe nicht, die angekündigten Umbrüche zu dokumentieren. Die Porträts gewähren gemäss einer Ratsmehrheit einen guten Einblick in die Lebenswelt der Porträtierten. Sie vermögen aber keinen dokumentarischen Überblick über die Religionen und Religionsgemeinschaften zu geben. Zudem sei die zeitliche Limite von 30 Minuten ein Hindernis, eine Religion vertieft zu dokumentieren.

Die Idee, Gespräche im Anschluss an die Filme zu führen, findet der Publikumsrat sinnvoll, hilfreich und notwendig. So konnten Aussagen im Film relativiert und manchmal auch korrigiert werden. Die Qualität der einzelnen Gespräche sei jedoch unterschiedlich, stellt der Publikumsrat fest. Die Auswahl der Gäste sei nicht immer gelungen. Einige im Rat wünschten sich ebenfalls eine stärkere Berücksichtigung der Expertenaussagen sowie ein gezielteres Nachhaken durch die Moderatorinnen.

Attraktive Bilder, respektvoller Umgang

Positiv aufgefallen ist dem Publikumsrat die Bildsprache in den Filmen. Die Bilder seien attraktiv und vermittelten Eindrücke der gezeigten Personen und Religionsgemeinschaften. Die Filme seien informativ, unterhaltend und sorgfältig gemacht. Ausserdem blieben der Respekt und die Würde, mit der die Menschen porträtiert wurden, immer gewahrt.

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