Mittwoch, 18. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 655872

Schaden Zinserhöhungen dem Goldpreis?

Wiesbaden, (lifePR) - Immer wieder taucht die Behauptung auf, steigende Zinsen wären schädlich für die Preisentwicklung von Gold. Aber stimmt das auch? Zeit für einen kurzen Faktencheck.

Schauen wir uns zunächst die Preisentwicklung in den vergangenen beiden Jahren an – in diesem Zeitraum ist das Gedächtnis noch am frischesten. Seit Dezember 2015 sind die Leitzinsen in den USA immerhin bereits drei Mal erhöht worden, wenn auch nur in homöopathischen Dosen von je 0,25% – ausgehend von der Nulllinie, wo die Zinsen seit Ende 2008 verharrten.

Auf alle drei Zinsschritte – durchgeführt im Dezember 2015, Dezember 2016 sowie März 2017 – reagierte der Goldpreis ausgesprochen positiv. Zufall?

Gehen wir mal zurück zur letzten Zinserhöhungs-Phase im Euro-Land – diese datiert bereits zurück auf die Jahre 2005-2008. Lang, lang ist es her.

Auch dieser Zeitraum will so gar nicht zu dem Argument fallender Goldpreise im Umfeld steigender Zinsen passen. Es kommt sogar noch besser.

Die letzte große Goldhausse vor dem im Jahr 2001 begonnenen aktuellen Bullenmarkt fand in den 1970er Jahren statt. Diese endete mit dem damaligen Kurshoch Anfang 1980 bei 850 USD je Feinunze. Ausgelöst wurde die Hausse der 70er durch die Aufkündigung des Einlöseversprechens des US-Dollars in Gold durch den damaligen Präsident Richard Nixon im August 1971.

Übrigens: Bevor sich die damalige Hausse voll entfaltete, mussten Anleger von 1974-1976 eine schmerzhafte Preiskorrektur von rund 50% durchstehen. Erst anschließend wurden sie für ihre Geduld mit dem explosionsartigen Anstieg ausgehend von rund 200 USD je Feinunze belohnt.

Auch wenn sich Geschichte an den Finanzmärkten bekanntlich nicht wiederholt, gibt es doch einen auffälligen Reim zur Gegenwart.

Die aktuelle Hausse nahm ihren Ursprung im Jahr 2001. Ausgangspunkt war das Platzen der Dot-Com- Blase. Spiegelbildlich begann zu dieser Zeit die Ära des billigen Geldes – Greenspan, Bernanke, Yellen & Co. reagieren seither auf jede Krise durch ein noch Mehr an billigem Geld, Zinssenkungen bis Null und sogar darunter sowie in den letzten Jahren gar durch den rechtlich wie ökonomisch höchst fragwürdigen Ankauf von Wertpapieren im großen Stil.

Kein Wunder also, dass Gold und Silber seit 2001 reüssieren. Die Preiskorrektur von 2011-2015 ist gewiss für diejenigen Anleger kurzfristig schmerzhaft, die zum Höchstkurs im Jahre 2011 zugegriffen haben. Allerdings dürfte sich die Geduld auch diesmal mehr als lohnen – jedem rationalen Investor dürfte bewusst sein, dass die Zentralbanken in den letzten Jahren das Problem der Überschuldung nicht gelöst haben. Vielmehr haben sie es gar vergrößert und lediglich etwas Zeit erkauft.

Absehbar steht dem Geldwert das dicke Ende noch bevor. Nichts wächst ewig – auch der aktuelle Konjunkturzyklus wird wieder in einem Abschwung münden. Wirtschaft ist und bleibt zyklisch. Dieses Naturgesetz können auch Zentralbanker nicht außer Kraft setzen.

Seien Sie vorausschauend und sichern Sie Ihr Portfolio frühzeitig durch einen ausreichenden Anteil an physischem Gold und Silber!

SOLIT Management GmbH

Substanzoptimiert. Liquide. transparent. - auf diesen Säulen ist seit Unternehmensgründung im Jahr 2008 die Angebotspalette aufgebaut worden, zum Zwecke der realen Vermögenssicherung sowie zur Nutzung der außergewöhnlichen Chancen im Bereich der physischen Anlagen in die monetären Edelmetalle Gold und Silber. Über die SOLIT wurden bereits Vermögensanlagen mit einem Anlagekapital im dreistelligen Millionenbereich realisiert. Seit dem Jahr 2013 wurde das Angebotsspektrum um den Bereich von Edelmetalldirektinvestments erweitert und mit der Gründung der SOLIT Fonds GmbH im Jahr 2016 um offene alternative Investmentfonds erneut ausgebaut. Die SOLIT Gruppe bietet somit ihren Kunden ein vollständiges Anlageportfolio, bestehend aus Edelmetall-Sparplänen, diversen Lagerkonzepten sowie sachwertbasierten Investmentfonds an.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Wert der Arbeitskraft wird häufig unter

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Am Beispiel des gesetzlichen Standardrentners, der 45 Jahre gearbeitet und dabei immer durchschnittlich verdient hat, wird deutlich, welchen...

Prävention vor Reha vor Rente - Gesund bleiben mit den Leistungen der Deutschen Rentenversicherung

, Finanzen & Versicherungen, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd

Die Anzahl der von der Deutschen Rentenversicherung erbrachten Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ist in den letzten zehn Jahren um...

Widerruf Sparkassendarlehen – Kreissparkasse Göppingen gibt vor Gericht klein bei!

, Finanzen & Versicherungen, MPH Legal Services

Stuttgarter Kanzlei MPH Legal Services erneut für Darlehensnehmer erfolgreich: Die KSK Göppingen verständigt sich mit Darlehensnehmern vor dem...

Disclaimer