Six Senses Laamu Vorreiter im Delphinschutz auf den Malediven

Meeresbiologin Rachel Lambert entwickelte maßgeblich den neuen Leitfaden

(lifePR) ( München/Bangkok, )
Als erstes Resort auf den Malediven hat das Six Senses Laamu nun einen Leitfaden für das Beobachten von Delphinen erstellt. Damit sollen die Populationen der hier heimischen Meeressäuger, der Ostpazifische Delphin und der Große Tümmler, auch zukünftig erhalten bleiben. Dieser Einsatz für die Tierwelt spiegelt das Engagement des Resorts wider, den Hotelbetrieb nachhaltig und ökologisch entsprechend der Richtlinien "Green Globe 21" zu führen. Energie sparen, Müll vermeiden, Natur-, Insel- und Riffschutz, soziale Verantwortung übernehmen: all das sind für das Six Senses Laamu keine Schlagworte, sondern ein neuer, nachhaltiger Ansatz zum Betrieb eines Luxusresorts inmitten unserer schützenswerten Naturparadiese.

Entsprechend dieser Selbstverpflichtung entstand der Leitfaden zum Beobachten von Delphinen, um zukünftig einen Kontakt mit den empfindlichen Tieren zu ermöglichen, ohne sie in ihren natürlichen Abläufen zu stören. Rachel Lambert, die erfahrene Meeresbiologin des Six Senses Laamu, entwickelte maßgeblich den neuen Leitfaden. Sie studierte Biologie an der Universität in Oxford und hält einen Master in Meeresbiologie und Umweltmanagement der Universität London. Rachel verbrachte zwei Saisonen bei einem Meeressäuger-Projekt der britischen Marine, bevor sie zur Six Senses-Familie stieß. Als Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Sea Watch Foundation, bei der es um das Beobachten der Großen Tümmler in der Cardigan Bay ging, erarbeitete Rachel dieses wegweisende Programm.

"Viele Tiere unseres heimischen Ökosystems haben einen ökologischen und wirtschaftlichen Einfluss auf die Region. Das zunehmende Bewusstsein für diese Themen ermutigte uns zur Entwicklung einer Anleitung für Ausflüge zu den Delphinschulen. Diese dient auch dazu, das Interesse heimischer Bootsführer für nachhaltigen Tourismus zu vergrößern. Der Schutz des natürlichen Lebensraums dieser Tiere soll mehr Beachtung finden. Deshalb wurde der Leitfaden in erster Linie geschrieben", erklärt Rachel.

Der Leitfaden des Six Senses Laamu zum Umgang mit Delphinen legt unter anderem fest, dass die Boote den Tieren nicht näher als 50 Meter kommen dürfen. Das entspricht etwa zwei Bootslängen. Die Annäherung sollte von der Seite erfolgen und nicht von hinten oder vorne. Empfohlen wird außerdem, den Delphinen zu ermöglichen, sich von alleine dem Boot zu nähern. Eine vorsichtige Bootsführung ohne schnelle Wechsel von Tempo oder Richtung sollen die Besucher für die Tiere berechenbar machen. Dazu gehört auch eine Höchstgeschwindigkeit von sechs Knoten innerhalb eines Bereichs von 150 Metern. Den Delphinen den Weg abzuschneiden oder sie gar zu jagen ist ohnehin verpönt, ebenso wie das Trennen von Kälbern von ihren Müttern. Im Six Senses Laamu ist so ein abendlicher "sanfter" Delphin-Törn buchbar.

Über den Ostpazifischen Delphin und den Großen Tümmler

Delphine zu beobachten ist eine sehr positive Erfahrung, zumal es den Menschen ermöglicht, diese hoch intelligenten und charismatischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Im Südlichen Laamu Atoll drehen der Ostpazifischen Delphin und der Große Tümmler entlang der Küste vor dem Six Senses Laamu Resort ihre Runden.

Ostpazifische Delphine sind für ihre Akrobatik und die hohen Sprünge bekannt. Diese Delphine schießen mit dem Kopf voran aus dem Wasser und schrauben im Sprung ihren Körper bis zu fünfeinhalb mal um sich selbst. Der Ostpazifische Delphin lebt in vielen tropischen und subtropischen Gewässern; besonders häufig kommt er auf den Malediven vor. Im Verzeichnis der Umweltschutzorganisation der United Nations, dem "Appendix of the Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals", ist diese Art als schützenswert gelistet. Auch eine Übereinkunft der "Conservation of Cetaceans and Their Habitats in the Pacific Islands Region", die sich um den Schutz von Walen und ihrem Lebensraum bemüht, schützt diese besonders sprungfreudigen Säugetiere.

Der Große Tümmler, lateinisch Genus Tursiops, ist weltweit bekannt für seine ungewöhnliche Kommunikation über schnalzende, rhythmische Töne und Pfiffe sowie über seine Köpersprache. Ihre beträchtliche Intelligenz lässt sie mit Menschen in Kontakt treten. Diese Delphinart zeigt manchmal ein kurioses Verhalten gegenüber Menschen im oder am Wasser. Es kommt vor, dass sie verletzte Taucher retten, indem sie diese über die Wasseroberfläche heben. Wir können im Gegenzug dazu beitragen, ihren Lebensraum zu bewahren. Dies hat sich das Six Senses Laamu auf seine Fahnen geschrieben: die Natur und die darin lebenden Delphine auch in Zukunft zu schützen.
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