Geschmacksbewerbungen bitte mit tabellarischen Lebenslauf

(lifePR) ( Bonn, )
Geschmacksbewerbungen bitte mit tabellarischen Lebenslauf Die Franzosen haben es uns Ende des achtzehnten Jahrhunderts vorgemacht und für Freiheit und Aufklärung Köpfe rollen lassen. Lebensmitteltechnisch nähern wir uns langsam diesem Ereignis an. Im mail-a-monk #55 hatten wir ja über die Änderungen und die damit einhergehende Versoftung in der Aromenverordnung gesprochen. Gestern hat uns die neue und frisch verabschiedete EU-Lebensmittelverordnung erreicht. Da hat sich eigentlich nicht viel geändert, außer, dass nun eine recht große Nährwerttabelle zur Pflicht wird. Sind wir bisher mit den Angaben zum Brennwert, den Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett zurecht gekommen, so wird diese Liste nun noch durch Zahlen zu gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz ergänzt. Auch wenn es gestaltungstechnisch immer schwieriger wird, all diese Informationen unterzubringen, so halten wir diese Änderungen dennoch irgendwie für wertvoll. Wir erklären euch gerne warum.

Nehmen wir den Punkt der gesättigten Fettsäuren als erstes, lassen dabei aber den Chemie-Kohlenstoffverbindungs-Schnickschnack mal beiseite. Gesättigte sowie ungesättigte Fettsäuren liefern viel Energie, unterstützen das Immunsystem und wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Der Nachteil ist, dass sich zu viele gesättigte Fettsäuren schlecht auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Ein ausgewogener Mix aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren ist daher wichtig für unser Wohlbefinden. Schokolade hat in der Regel einen recht hohen Prozentsatz an gesättigten Fettsäuren. Das ist gut für die Stabilität der Schokolade und das Schmelzverhalten, wirken sich aber bei übermäßigem Verzehr negativ auf unser Herz aus. Paradox, wo Schokolade doch bei Herzschmerz helfen soll. Aber wie es halt bei vielem so ist, die Dosis macht das Gift.

Der Punkt Zucker zeigt auf, was früher der Vermerk bei Kohlenhydraten alleine regeln musste. Hier wird der Gehalt aller im Produkt vorhandenen Zucker aufgeführt. Denn der gute alte Zucker ist ein gar listiger Verkleidungskünstler denn mal tritt er offen als Zucker in der Zutatenliste auf, doch oft versteckt er sich hinter fremdländischen Pseudonymen wie z.B. Saccharose, Glucose, Fructose, Maltose, Laktose oder Melasse. Manchmal tritt er noch unter anderen Bezeichnungen auf, die nicht unbedingt mit -ose enden. Und da es schwer ist, Zucker in der Zutatenliste zu enttarnen, wird hier alles in der Nährwerttabelle zusammengefasst. Ein Stern am Horizont ist übrigens das kürzlich zugelassene Stevia, ein pflanzlicher Zuckeraustauschstoff, bei dem die schädlichen Nebenwirkungen von Zucker sowie Maltit, Lactit, Sorbit und anderen -tits fehlen. Mal sehen, wie sich das so entwickelt. Fritz-kola hat die erste Cola mit Stevia schon auf den Markt gebracht und es lohnt sich allemal die Zukunft von Stevia daran zu testen.

Der letzte Vermerk in den Nährwertangaben sind die Salze. Salz ist wichtig für den menschlichen Körper, zu viel Salz ist, wie sollte es auch anders sein, schädlich. Geht nämlich auf den Blutdruck. Salz, oder auch in manchen Fällen als Natrium gekennzeichnet, steht nicht in der Zutatenliste, kommt aber weit häufiger in Produkten vor als man meint. Dabei ist der tägliche Tagesbedarf mit 5 bis 6 mg recht gering wenn man bedenkt, dass eine Tüte Kartoffelchips locker 3 mg Salz enthält. Stellt man sich nun mal einen sommerlichen Grillabend vor, bei dem herzhaft gewürztes Fleisch, Brot, Saucen und salzige Snacks am Start sind, so kann man sich flott den Salzgehalt einer ganzen Woche reinmümmeln, ohne es zu merken. Es muss also nach so einem Abend nicht am erhöhten Weinkonsum liegen, wenn ihr glaubt, euer Schädel wäre um ein vielfaches größer. Schokolade enthält auch Salz, aber nur wenig. Salz dient der Geschmacksabrundung und eine Prise sollte in jeder Süßspeise sein. Probiert es aus. Wenn in der Nährwerttabelle Natrium anstelle von Salz steht, so müsst ihr diesen Wert noch mit 2,5 multiplizieren, damit er mit dem von Salz vergleichbar ist.

Ihr seht also, es geht wieder bergauf mit der Nahrungsmittelaufklärung. Das ist doch viel sinnvoller, als rote Ampeln oder staatlich geprüfte Internetpranger. Eine saubere Zutatenliste, eine ehrliche Nährwerttabelle und schon können wir uns bewusst ernähren. Wenn ihr euch also beim nächsten Mal eine Dose Ketchup aufreisst, weil ihr glaubt, sie habe weniger Zucker als eine Coke, dann guckt erstmal auf die Nährwerttabelle. Immer schön ausgewogen und zum Schokoriegel auch mal ne Currywurst und ein paar Träubchen naschen. Schwüppdiwüpp, vive la explication!

Jeden Tag eine gute Tat
Auf der Agenda des shokomonk steht schon von Anfang an, mit dem erworbenen Ruhm etwas Gutes zu tun. Und endlich ist es soweit, dass wir etwas von dem Erreichten zurückgeben können. Pünktlich zum Welt-Aids-Tag stellt der shokomonk einen Charity-Riegel vor. Zusammen mit der Aidshilfe Köln und Dirk Bach hat der shokomonk eine Sonderedition ins Leben gerufen, deren Erlös der Aidshilfe Köln zugute kommt. Die Sorte weiße Schokolade mit Erdbeer + Vanille soll in Zukunft ein Mittel sein, regelmäßig Gelder zu sammeln, um die Aidshilfe bei ihrer aufklärenden Arbeit zu unterstützen. Denn Aufklärung ist das wichtigste Mittel gegen die Verbreitung von Aids und HIV.

Die Edition #1 des Charity-Riegels soll der erste sein, mit dem wir die Aidshilfe supporten wollen. Das Design für den Wickler wurde von dem Kölner Künstler Ingo Stein kreiert. Weitere Riegel mit anderen Kunstwerken sollen folgen. Sammelt sie am besten alle. Und wenn ihr keine Lust auf Erdbeere und Vanille habt, dann könnt ih rauch so mitmachen:
Spendenkonto Aidshilfe Köln: 70 16 000
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00

Beschränkter Grenzübergang
Bei der Suche nach einer Überschrift für den Hinweis auf eine Restmenge der LIMITED mit Schokolinsen ist uns aufgefallen, dass es eigentlich gar kein hübsches deutsches Wort für LIMITED gibt. Begrenzt oder beschränkt wäre die wörtliche Übersetzung. Aber ist das etwas Gutes, etwas dass man mit dem shokomonk in Verbindung setzen möchte? Grenzen sind ja weder körperlich noch metaphysisch etwas Gutes. Jägerzäune an der Grundstücksgrenze übrigens auch nicht. In dem Willen ungewollt viele Anglizismen zu verschleudern müssen wir tief Luft holen, um das hier auszuformulieren. Die Sorte weiße Schokolade mit Schokolinsen ist nur noch in abgezählter Sückzahl vorrätig und ist nach dem Abverkauf ebendieser Menge nie wieder in dieser Form verfügbar. Daher sollten alle Freunde dieser Sorte schnellstmöglich zugreifen.

Der Wortursprung von LIMITED kommt aber eigentlich aus dem Lateinischen und heißt da Limes. Davon gibt es auch mehrere Sorten und die gängigste heute ist Erdbeer.

Urlaubsantrag aus Wintershausen
Es ist gerade mal Ende November und unser sant-a-monk ist urlaubsreif. Er hat seit August seine winterlichen Riegel verteilt und ist dabei erstaunlich gut vorangekommen. Jedenfalls ist jetzt alles an Weihnachtsriegeln verteilt und da kommt auch kein Nachschub mehr. Daher zieht sich der sant-a-monk nun in seinen wohlverdienten Jahresurlaub auf die Weihnachtsinseln zum Krabbenzählen zurück.

Betriebsferien
Der shokomonk schließt sein Büro zwischen Weihnachten und Neujahr, um sich ein wenig zu sammeln und um das Lager aufzuräumen. Bestellungen werden noch bis zum 23.12.2011 bis 12.00 Uhr angenommen. Ab dem 09.01.2012 geht dann wieder die Post ab.

Der gelbe Schein
ist zwar auch immer hübsch zu lesen, allerdings tun es ein paar nette Fachlektüren auch. Guckt mal zum Beispiel hier.
News-Bereich auf der Homepage: http://www.shokomonk.de/news.html
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