Hoteliers beschließen gentechnikfreie Gastronomie in Mecklenburg

(lifePR) ( Harkensee, )
Am 10. Juni 2009 haben neun Gastronomen und Hoteliers aus der Region Klützer Winkel eine Erklärung unterzeichnet, in Zukunft auf die Verwendung gentechnisch veränderter Lebensmittel in ihren Betrieben zu verzichten. Damit setzen sie ein Zeichen für mehr Information, Transparenz und Verbrauchersicherheit im Umgang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln.

Unterstützt wird das in dieser Form in Deutschland einmalige Projekt von Greenpeace Lübeck. Greenpeace leistet wichtige Recherchen zu gentechnikfreien Produkten und Futtermitteln. Außerdem steht ihnen das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern zur Seite, indem es bei der Vernetzung von Landwirtschaft und Gastronomie assistiert.

Im Klützer Winkel / Nordwestmecklenburg ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren. Mit dieser Initiative wird der Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem zweiten wichtigen Wirtschaftszweig in der Region - der Landwirtschaft - gelegt. Das sollen die ersten Schritte sein, um sich weg vom globalen und zurück zum regionalen zu bewegen nach dem Motto 'regional ist genial!'.

Jeder der teilnehmenden Gastronomen verpflichtet sich, nur Produkte einzusetzen, die der Kennzeichnung "ohne Gentechnik" nach EU Verordnung entsprechen. Darüber hinaus wird auch ein Blick in den Futtertrog der konventionell wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe mit Tierproduktion geworfen. Denn zur Zeit können Verbraucher nicht erkennen, ob Fleisch oder Milch von Tieren stammen, die mit Gensoja gefüttert wurden, da es dafür keine gesetzliche Kennzeichnungspflicht gibt. Diese Gastronomen wollen jetzt durch ihr eigenes Handeln mithelfen, dass sich das ändert.

Sie werden zunächst einmal ihre Mitarbeiter und Gäste über Agrogentechnik im Essen informieren. Außerdem suchen sie Bauern aus der Umgebung, die eine gentechnikfreie Fütterung der Tiere garantieren und sie mit qualitativ hochwertigen regionalen Produkten beliefern werden.

Um eine ausreichende Nachfrage für diese Produkte zu erzeugen, erklärt sich die Interessengemeinschaft bereit, einen regelmäßigen und sicheren Absatz dieser gentechnisch unveränderten Produkte zu garantieren. Eine solche regionale Absatzförderung entspricht den Wünschen der Verbraucher und der Gäste, die sich im Urlaub mit qualitativ hochwertigen, regionalen und gentechnikfreien Speisen verwöhnen lassen möchten. Dies bestätigt auch Otfried Eckloff, (5. von links auf dem Foto), Direktor des an der Initiative beteiligten Gutshauses Harkensee (www.harkensee.de).
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