Montag, 25. Juni 2018


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515 Millionen Euro für Bus und Bahn in der Landeshauptstadt und in den Kreisen!

Finanzieller "Fünfjahresplan"/Rheinbahn mit Rekordinvestitionen

Düsseldorf, (lifePR) - Über eine halbe Milliarde Euro investiert die Rheinbahn in den kommenden fünf Jahren in den öffentlichen Nahverkehr der Landeshauptstadt sowie des Kreises Mettmann und des Rhein-Kreises Neuss. Der Plan sieht bis zum Jahr 2022 Investitionen in Höhe von 515 Millionen Euro vor:



in neue und modernisierte Bahnen,


in saubere Dieselbusse mit geringeren Emissionen als die Vorgaben der EU verlangen,


in Elektro-Omnibusse, die zusätzlich dazu beitragen werden, die emittierten Stickoxidmengen in der Stadt zu senken,


in die externe und interne Infrastruktur, zum Beispiel


für barrierefreie Haltestellen, wie Hochbahnsteige und höhenangepasste Haltestellen für Niederflur-Straßenbahnen sowie für Gleiserneuerungen,


für elektrische Versorgung, zum Beispiel Oberleitungen, Unterwerke und



für elektronische Anlagen, zum Beispiel für neue Zugsicherungstechnik wie die punktuelle Zugbeeinflussung, PZB sowie


für die Modernisierung der Straßen-, Stadtbahn- und Buswerkstätten, zum Beispiel, um neue Fahrzeuge wie E-Busse warten, überholen oder reparieren zu können.


Die Rheinbahnvorstände, Michael Clausecker und Klaus Klar, stellten ihren Plan der Rekordinvestitionen am Freitag im Einzelnen dar. So fließen schon 2018 allein 41 Mio. Euro in die Beschaffung 43 neuer Stadtbahnen (HF6), die in den älteren Hochflurtunneln fahren werden, sowie knapp 24 Mio. Euro in den Kauf 25 neuer und sauberer Solo- und 74 Gelenkbusse; die Busse fahren allesamt mit einer Technik, die bessere Emissionswerte bringt als die Euro-6-Norm fordert.

Clausecker und Klar bezeichneten den hohen finanziellen Einsatz der Rheinbahn als Investitionen in die wachstums- und modernisierungsgeprägte Zukunft der Mobilität in Düsseldorf und der Region. „Wir schaffen die Voraussetzungen für einen starken und leistungsfähigen Personennahverkehr in der Landeshauptstadt und im Umland und wir unterstützen das Wachstum der Städte und Gemeinden und die damit einhergehenden, steigenden Mobilitätsansprüche mit supermodernen und effizienten Fahrzeugen – einschließlich der dafür notwendigen Infrastruktur“, fasste Clausecker zusammen.

Rückblick auf 2017

Zunächst jedoch blickten die Unternehmens-Chefs auf die Investitionen des Jahres 2017. Einen guten Teil der Aufwendungen stemmte die Rheinbahn von Januar bis November mit Gesamtausgaben in Höhe von über 64 Mio. Euro. Hier flossen 10,4 Mio. Euro in die Beschaffung 42 neuer Solobusse und 4,5 Mio. Euro in die Erneuerung der NF6-Bahnen. Das ist die erste Generation der Düsseldorfer Niederflurstraßenbahnen, die 1996 zum ersten Mal in die Personenbeförderung ging und daher jetzt ein aufwendiges „Face- und Bodylifting“ nötig hatte. Zusammen mit der Anpassung der Werkstattinfrastruktur (4,4 Mio. Euro), den Investitionen in den Brandschutz (0,7 Mio. Euro) und den Ausgaben für neue Ticketautomaten und Entwerter (1,9 Mio. Euro) addieren sich die Investitionen im Jahr 2017 auf fast 22 Mio. Euro.

Auf knapp 34 Mio. Euro summieren sich die 2017-er Ausgaben für externe Infrastruktur, wie Neubau von Gleisanlagen, Kreuzungen und Weichen (9,4 Mio. Euro), Planung und Bau von Hochbahnsteigen (14,6 Mio. Euro) am Dominikus-Krankenhaus und am Nikolaus-Knopp-Platz in Heerdt, sowie in Ratingen, an der Haeseler- bzw. Rotdornstraße und an der Haltestelle Löricker Straße. Alles zusammen entspricht

einem Betrag von 64,4 Mio. Euro im Jahr 2017.

Ausblick auf 2018

Zusätzlich zu den Beschaffungsmitteln für die oben bereits erwähnten 142 neue Fahrzeuge – 99 Busse und 43 Hochflur-Stadtbahnen investiert die Rheinbahn 7,9 Mio. Euro im nächsten Jahr für die Erneuerung und Verbesserung der Infrastruktur in den Rheinbahn-Werkstätten. Noch einmal 35,4 Mio. Euro fließen in Maßnahmen für die Infrastruktur im nächsten Jahr, im Einzelnen sind das


10,8 Mio. Euro für Planung und Bau barrierefreier Hochbahnsteige: Luegplatz, Lierenfeld und erneut Löricker Straße,


9,8 Mio. Euro für den Neubau von Gleisanlagen, Kreuzungen und Weichen,


6,2 Mio. Euro für Planung und Bau barrierefreier Straßenbahnhaltestellen, für Planung und Bau von Zulaufstrecken zu den Tunnellinien und für die Erneuerung von Fahrleitungsanlagen und Unterwerken,


5,6 Mio. Euro für die Erneuerung elektronischer Systeme und


3 Mio. Euro für Bauarbeiten in den Betriebshöfen und Werkstätten.


Zusammen mit den Ausgaben in Höhe von 12,1 Mio. Euro für Maßnahmen aus dem Programm „Rheinbahn 2021“ und einer Vielzahl kleinerer Positionen addieren sich die Investitionen im kommenden Jahr auf 122,5 Mio. Euro.

Ausblick auf die Jahre 2018 bis 2022

Die größten Posten in den Folgejahren 2018 bis 2022 machen die Beschaffungen

neuer Bahnen mit 166 Mio. Euro und neuer Busse mit 50,6 Mio. Euro aus (darin sind zwei Lieferblöcke von jeweils zehn Elektrobussen für insgesamt 16,5 Mio. Euro enthalten).

Für den Bau von Hochbahnsteigen an Stadtbahnstrecken investiert die Rheinbahn
91,5 Mio. Euro.

Die Erneuerung von Gleisen, Weichen etc. schlägt mit 49 Mio. Euro, die der elektronischen Systeme mit 34,8 Mio. Euro zu Buche. Weitere geplante Investitionen:

Park&Ride und Bike&Ride Maßnahmen – 28 Mio. Euro.

Erneuerung und Verbesserung Werkstattinfrastruktur – 20,7 Mio. Euro.

Barrierefreier Ausbau Straßenbahnstrecken und Haltestellen – 15,9 Mio. Euro.

Bauten auf Betriebshöfen und in Werkstätten – 16,9 Mio. Euro.

Erneuerung Fahrleitungsanlagen und Leistungserhöhung Unterwerke – 11,5 Mio. Euro.

Neubau Leitstelle im Rheinbahnhaus in Lierenfeld – 3,6 Mio. Euro.

Ortsfeste DyFa-Anlagen – 2,9 Mio. Euro.

Informationstechnologie – 2,8 Mio. Euro.

Sonstiges – 20,8 Mio. Euro.

Damit summiert sich der Mitteleinsatz von 2018 bis 2022 auf 515 Mio. Euro!

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