Samstag, 21. April 2018


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Zuviel Silber im Wasser lässt Menschen grau aussehen

Unkontrollierte Silberabgabe in das Wasser führt zu Hautverfärbungen

Puchheim, (lifePR) - Am 25. Februar 2013 hat das Schweizer Bundesamt für Gesundheit eine Meldung veröffentlicht, worin vor der Verwendung des Produktes "Pocket Silver" gewarnt wird (Anlage).

Dazu stellt MultiMan® fest, dass die Produkte PuroSil und ChloroSil von dieser Warnung nicht betroffen sind. Sie sind genau dosierbar und die Silberbestandteile von MultiMan PuroSil und ChloroSil haben mit "Nanosilber" und kolloidalem Silber nichts gemeinsam. Die MultiMan® Produkte entsprechen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (§11 Liste vom Nov. 2012).

Das beanstandete Gerät "Pocket Silver" stellt kolloidales Silber her. Dieses wird mit einem Wert von 10'000 mg l in das Wasser abgegeben. Der in der § 11-Liste 2012 der Trinkwasserverordnung zugelassene Höchstwert beträgt 0.1 mg Ag / l Wasser. Kolloidales Silber soll auch eine heilende Wirkung haben, die der von Antibiotika überlegen sein soll. Das geht so weit, dass so genannte Propheten (Jakob Lorber, 1800 - 1864) zur Propagierung dieser Mittel herhalten müssen.

MultiMan distanziert sich ausdrücklich von solchen Empfehlungen, Aussagen und Anwendungen und lehnt den undefinierten Einsatz von Silber jeglicher Art aus folgenden Gründen ab.

Silber in deutlich höheren Konzentrationen wird nicht mehr vom Körper ausgeschieden. Es kommt zu Ablagerungen in den Organen. Diese können unter anderem zu einer irreversiblen Grauverfärbung der Haut führen, besonders bei Einwirkung von Sonnenlicht.

Deshalb muss bei der Silberung zur Konservierung von Wasser auf eine genaue Dosierung geachtet werden. Diese ist bei PuroSil und ChloroSil mittels Messbecher einfach und sicher möglich.

Die Abgabe von Silber durch Einbringung von z. B. Silberkettchen, Silbermünzen oder gesilberten Trägermaterialien (Silberpads) in Trinkwassertanks ist problematisch. Der Eintrag von Silber in das Wasser ist unkontrolliert und undefiniert und es gibt keine Möglichkeit den Silbergehalt in Abhängigkeit von der Einsatzdauer und der Wassermenge zu steuern. Besonders bei längeren Stillstandzeiten kann es zu Überdosierung kommen.

Neben der gesundheitlichen Gefährdung besteht auch die Gefahr elektrochemischer Korrosion bei Überdosierung von Silber. Dabei gehen nicht alle Silberionen in Lösung, sondern bildet mit dem Chlorid des Wassers Silberchlorid (AgCl). Dieses Silberchlorid lagert sich als Partikel auf dem Boden des Behälters ab.

Ist dieser aus Aluminium oder kommen die Partikel in den Boiler bildet es mit dem Wasser im Tank und dem Edelstahl / Aluminium eine galvanische Zelle. An den Berührungspunkten fließt Strom und es werden Ionen aus dem Metall herausgelöst. In Folge dessen wird das Metall porös und der Behälter undicht. Bild: Lochfraß durch Silber z. B. an Aluminium (Gelzhäuser)

Um das Konglomerat aus Halbwissen und Unwahrheit aufzulösen hat der Wasser Peter im Folgenden Auszüge aus der Trinkwasserverordnung, DIN 15030 über Silbersalze und einen Auszug aus einer Stellungnahme der Bundesanstalt für Risikobewertung zum Einsatz von Silbersalzen zur Konservierung von gespeichertem Wasser zusammengestellt.

Hintergrund

Im Einzelnen ist vom Umweltbundesamt zur Trinkwasserverordnung festgelegt: "Bekanntmachung der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung - 17. Änderung - (Stand: November 2012) Teil I a: Aufbereitungsstoffe, die als Lösungen oder als Gase eingesetzt werden".

Dort ist zu lesen dass:

"Silber und Silberchlorid zur Konservierung des gespeicherten Wassers in Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe c und d TrinkwV 2001 nur bei nichtsystematischem Gebrauch im Ausnahmefall gemäß DIN EN 15030 Tab. 1 und 2 mit einer zulässigen Zugabe von 0,1 mg/L Ag bei einer Höchstkonzentration nach Aufbereitung von 0,08 mg/L Ag verwendet werden darf.

Für die Anwendung von Silberprodukten gelten die Bestimmungen des Chemikalienrechtes (Biozidverordnung)"

MultiSil® PuroSil ist unter baua Reg.Nr.:N-27288 registriert.
MultiSil® ChloroSil ist unter baua Reg.Nr.:N-27286 registriert.

Die DIN 15030 erläutert in Abschnitt A.1.2 Anwendung:

"Die beschriebenen Produkte (Anm. Silbersalze) werden eingesetzt zur Konservierung von Wasser für den menschlichen Gebrauch bei nicht systematischer Anwendung in Wasserversorgungsanlagen einschließlich deren Leitungsnetzen, aus denen je Jahr höchstens 1.000 m3 entnommen oder abgegeben werden (Kleinanlagen).

In gleicher Weise werden sie eingesetzt zur Konservierung von Wasser für die Lebensmittelzubereitung, von sonstigem Wasser, das in abgepackter Form gelagert oder in geschlossenen Systemen (wie z. B. Wasserversorgungssysteme von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen) geführt wird oder, in Ausnahmefällen, von Wasser, das für Notfälle aufbewahrt wird. )"

Der Begriff "nicht systematischer Gebrauch" bedeutet im Sinne dieser Europäischen Norm die diskontinuierliche bzw. bedarfsgerechte Anwendung von Silbersalzen zur Konservierung von Wasser (Trinkwasser):

- bei Betriebsunterbrechung in Kleinanlagen für eine längeren Zeitraum oder wenn als Ergebnis von niedrigem Verbrauch und längeren Aufbewahrungszeiten angenommen werden kann, dass das für den menschlichen Gebrauch bereitgestellte Wasser nicht den mikrobiologischen Anforderungen an Trinkwasser gerecht wird;

- in Anlagen zur Herstellung von Lebensmitteln für die bedarfsweise Konservierung von Trinkwasser- Wasser, das auf Grund seiner bestimmungsgemäßen Verwendung vor Wiederaufkeimung geschützt werden muss;

- in mobilen Anlagen in Land-, Wasser-, und Luftfahrzeugen mit Trinkwasseraufnahme an wechselnden Orten;

im Gegensatz zum ständigen bzw. systematischen Gebrauch in der öffentlichen Trinkwasserversorgung bei Großanlagen mit festen Leitungswegen und kontinuierlicher Zugabe".

Die Silberbestandteile von MultiMan PuroSil und ChloroSil haben mit "Nanosilber" und kolloidalem Silber nichts gemeinsam. Zu Produkten dieser Art, die Nanosilber in Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs einbringen rät das Bundesamt für Risikobewertung ab:

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) schreibt in seiner Stellungnahme Nr. 024 / 2010 vom 28. Dezember 2009 zum Einsatz von Silbersalzen zur Konservierung von gespeichertem Wasser:

"Das BfR hat geprüft, ob gegen den bisherigen Einsatz von Silbersalzen zur Konservierung von gespeichertem Wasser in Kleinanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe b der Trinkwasserverordnung von 2001 gesundheitliche Bedenken bestehen, wobei auch die möglichen mikrobiologischen Gefahren in die Bewertung einbezogen wurden, die bei einem Verwendungsverbot entstehen könnten. Das BfR hat dabei auch eine unrealistische Worst-Case-Annahme berücksichtigt, bei der ein Verbraucher von seinem ersten bis zum 70. Lebensjahr täglich 2 Liter Wasser aus Kleinanlagen trinkt, wobei die nach Aufbereitung zulässige Silberhöchstkonzentration von 0,080 mg Ag / L ausgeschöpft ist.

Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass gegen den Einsatz von Silbersalzen gemäß Teil III b der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach § 11 Trinkwasserverordnung (Stand Januar 2003) keine gesundheitlichen Bedenken bestehen."

Weitere Informationen über das MultiMan Programm und die anderen Hygiene- und Pflegeprodukte: http://www.multiman.de/produkte

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