Donnerstag, 21. September 2017


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Junge Klassik-Stars beim dritten NCT Benefizkonzert "1.174 Takte gegen Krebs"

NCT-Benefizkonzert am 30. September 2017 in der Stadthalle Heidelberg / Junge Deutsche Philharmonie spielt unter Leitung von Jukka-Pekka Saraste mit Pianist Tzimon Barto / Spenden für die Krebsforschung

Heidelberg, (lifePR) - Jeder Besucher wird Teil der Musik sein. Denn auch für das dritte NCT Benefizkonzert werden keine Eintrittskarten oder Sitzplätze verkauft, sondern Takte des Musikstücks. 1.174 Takte um genau zu sein. Werden nicht alle Takte verkauft, bleibt ein Teil der Musik ungespielt. Unter Leitung von Jukka-Pekka Saraste präsentiert die Junge Deutsche Philharmonie am 30. September 2017 Stücke von Kaija Saariaho, Sergej Prokofieff und Carl Nielsen. Prokofieffs Konzert für Orchester und Klavier werden die jungen Talente gemeinsam mit dem Starpianist Tzimon Barto aufführen. Der Erlös aus dem Konzert kommt der Krebsforschung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) zugute.

Am 30. September 2017 veranstaltet das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in der Stadthalle Heidelberg zum dritten Mal das Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“. „Das Format des Konzerts ist einzigartig und gibt es so nur in Heidelberg. Jeder Takt, den die Besucher erwerben, hat seinen unverrückbaren Platz in der Komposition. Takte, die niemand kauft, bleiben stumm. Wir hoffen daher, dass möglichst viele Menschen Teil dieser einzigartigen Aufführung werden“, sagt der geschäftsführende Direktor des NCT, Christof von Kalle. Das Abbrechen des Stücks an einem bestimmten Taktstrich ist ein sehr drastisches Symbol für die Krankheit Krebs: Die Diagnose kommt meist ähnlich überraschend und unvorhersehbar.

Die Junge Deutsche Philharmonie versammelt die besten Studierenden deutschsprachiger Musikhochschulen und formt sie zu einem der gefragtesten Klangkörper Deutschlands. Die Musiker im Alter von 18 bis 28 Jahren kommen mehrmals jährlich zu konzentrierten Probenphasen mit anschließenden internationalen Konzerttourneen und Gastspielen zusammen. In Heidelberg wird das Zukunftsorchester die Stücke Laterna magica von Kaija Saariaho, die Sinfonie Nr. 4 op. 29 (Das Unauslöschliche) von Carl Nielsen und das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofieff unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste präsentieren. Solist beim diesjährigen NCT Benefizkonzert ist Tzimon Barto. Als einer der besten Pianisten der Gegenwart begeistert der aus Florida stammende Musiker seine Fangemeinde auf beiden Seiten des Atlantiks.

Wer das hochkarätige Konzert live miterleben möchte, kann seine „Takte“ über die Website des NCT unter www.nct-takte.de oder an den Vorverkaufsstellen für je 35 Euro erwerben und mithelfen, dass mehr intakt bleibt, als “nur” ein Musikstück. Alle Einnahmen aus dem Takteverkauf kommen innovativen Krebsforschungsprojekten am NCT Heidelberg zugute. Werden alle Takte erworben, so dürfen sich Musikliebhaber auf einen vollständigen Konzertgenuss freuen, durch den die Krebsforschung maßgeblich vorangetrieben werden kann.

Faktenübersicht:
Wann: 30. September 2017,Einlass ab 19:00 Uhr
Wo: Stadthalle Heidelberg
Was: Kaija Saariaho (*1952): Laterna magica für Orchester (2008), Sergej Prokofieff (1891-1953): Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 C-Dur op. 26, Carl Nielsen (1865-1931): Sinfonie Nr. 4 op. 29 (Das Unauslöschliche)
Wer: Die Junge Deutsche Philharmonie - das Zukunftsorchester, www.jdph.de
Solist: Tzimon Barto, Klavier
Dirigent: Jukka-Pekka Saraste
Ticketbestellung: online unter www.nct-takte.de
Ticket-Vorverkauf: RNZ, Neugasse 2, 69117 Heidelberg (zzgl. Vorverkaufsgebühren), Zigarren Grimm, Sofienstraße 11, 69115 Heidelberg (zzgl. Vorverkaufsgebühren), NCT, Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg (keine Vorverkaufsgebühren)
Preis: 35 Euro/Takt; Ermäßigt 17,50 Euro / Takt für Schüler und Studenten, solange der Vorrat reicht
Moderation: Dr. Norbert Lehmann (ZDF)
Schirmherrschaft: Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft Forschung und Kunst
Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister von Heidelberg
Kontakt: Jörg Fleckenstein, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Strategische Entwicklung; E-Mail: joerg.fleckenstein@nct-heidelberg.de; Tel.: 06221 56-5755

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

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