Dienstag, 17. Oktober 2017


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Mühlenchemie erweitert Toolbox zur Fallzahl-Regulierung

Ahrensburg, (lifePR) - .

- Deltamalt FN-A und Deltamalt FN-B senken die Fallzahl und verbessern die Backleistung von Mehl
- Neue Enzymkomplexe bieten "Two-in-One"-Lösung

Die Mühlenchemie GmbH & Co. KG hat zwei neue Enzym-Systeme entwickelt, mit deren Hilfe sich die Fallzahl von Mehlen senken lässt. Das Besondere an den beiden Komplexen Deltamalt FN-A und FN-B ist, dass sie dazu auch die Backleistung von Mehlen erhöht. Mussten Müller bisher verschiedene Präparate kombinieren, können sie nun mit der Zugabe von nur noch einem Enzymsystem das Mehl verbessern. Mühlenchemie erweitert damit ihr Portfolio zur Optimierung der Fallzahl von Mehl und bietet eine umfassende Toolbox an Lösungen.

Viele Faktoren führen dazu, dass die Verfügbarkeit der Rohstoffe immer mehr schwankt. Für Müller wird es immer aufwändiger, ein Mehl so zu behandeln, dass es Kundenansprüchen an Qualität und Wirtschaftlichkeit gerecht wird. Je mehr Parameter ausgeglichen werden müssen, desto schwieriger wird auch die Dosierung möglicher Zusätze zur Behandlung des Mehls. Soll die Fallzahl eines Mehls standardisiert werden, geben Müller bisher meist Malzmehl zu, das aus gekeimtem Getreide wie Weizen, Gerste oder Roggen hergestellt wird und hohe Mengen an α- und β-Amylasen enthält. Zusätzlich mussten weitere Enzyme ergänzt werden, um die Backleistung des Mehls einzustellen. Dabei stellt die richtige Abstimmung der Systeme eine große Herausforderung dar, um das jeweils gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die beiden neuen Enzymsysteme von Mühlenchemie basieren auf einer neuartigen Pilz-Amylase (Deltamalt FN-A) bzw. einer Kombination von getreideeigenen Enzymen und Pilzamylase (Deltamalt FN-B). Mit ihrem Einsatz wird die Backleistung des Mehls verbessert und zugleich die Fallzahl gesenkt.

Für Bäcker und Müller ist die Fallzahl das Maß für die mehleigene Enzymaktivität und gilt als Qualitätsparameter. Mit den neuen Entwicklungen erweitert Mühlenchemie ihre Toolbox zur Regulierung der Fallzahl. Diese umfasst die Serien EMCEmalt, Alphamalt, Betamalt und Deltamalt zur Senkung der Fallzahl und die Reihe Rowelit zu deren Erhöhung. Damit haben Müller immer eine geeignete Lösung zur Hand, um auf die unterschiedlichsten Bedingungen reagieren zu können.

 

Mühlenchemie GmbH & Co. KG

Die Mühlenchemie GmbH & Co. KG zählt zu den weltweit wichtigsten Unternehmen in der Mehlbehandlung. Die Kernkompetenz sind Lösungen für die Mehlstandardisierung, Mehlverbesserung und Mehlanreicherung - von der klassischen Mehlbehandlung bis hin zu Konzentraten für Fertigmehle. Mühlenchemie exportiert ihre Produkte in über 120 Länder und pflegt eine enge Partnerschaft mit über 1.000 Mühlen weltweit. In den Auslandsniederlassungen in Mexiko, Singapur, Indien, China, Russland und der Türkei betreut ein Team von Fachleuten die Mühlen direkt vor Ort und bietet individuelle Lösungen für eine optimale Mehlqualität. Mühlenchemie hat dafür unter anderem Enzymsysteme, Mehlreifungs- und Oxidationsmittel, Bromatersatz, Emulgatoren, Vitamin- und Mineralstoffpremixe, sowie Funktionssysteme für Fertigmehle und Composite Flours entwickelt. Jährlich standardisiert die Mühlenchemie mehr als 70 Millionen Tonnen Weizen. Im Technologie-Zentrum in Ahrensburg bei Hamburg forschen und arbeiten Wissenschaftler und Anwendungstechniker an Innovationen für die Zukunft. Hier entstehen wegweisende Lösungen in der Enzymtechnologie für Brot und andere Backwaren wie z. B. die bekannten Enzympräparate Alphamalt, Powerzym, Sternzym, Pastazym und Tigerzym. Das Unternehmen wurde 1923 gegründet und gehört seit 1990 zur Stern-Wywiol Gruppe.

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