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Pressemitteilung BoxID: 492743 (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie)
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie
  • Düsternbrooker Weg 94
  • 24105 Kiel
  • http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/vii_node.html

Land vereinfacht Vorschriften zu Signalraketen auf Sportbooten und Yachten

Minister Meyer: "Auch Skipper ohne Pyro-Schein können Yachten chartern"

(lifePR) (Kiel, ) Der Umgang mit Signalraketen an Bord von Charterbooten und -yachten wird in Schleswig-Holstein vereinfacht. Charterunternehmen ist es neuerdings erlaubt, mit Signalraketen ausgerüstete Boote oder Yachten auch dann zu vermieten, wenn der Mieter (Charterer) nicht über einen Nachweis des fachkundigen Umgangs mit diesen Signalmitteln, den so genannten "Pyro-Schein" verfügt. Das teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (13. Juni) mit, nachdem das Sozial- und Gesundheitsministerium des Landes vor wenigen Wochen ein neues Sicherheitskonzept für die Nutzung von Notsignalmitteln an Bord erlassen hatte.

Nach den Worten von Meyer komme die neue Regelung nicht nur einheimischen Freizeitkapitänen, sondern vor allem auch den Urlaubsgästen des Landes zugute. Er erinnerte allerdings daran, dass die Skipper trotzdem vom jeweiligen Bootsverleiher eine Einweisung erhalten sowie weitere Punkte eines Sicherheitskonzepts beachtet müssen.

Vor 2013 war es gängige Praxis, den sogenannten "Pyro-Schein" zusammen mit dem Sportboot-Führerschein zu erwerben. Die Anhebung der Freistellungsgrenze für Sportboot-Führerscheine auf Antriebsleistungen bis zu 15 PS hatte laut Meyer jedoch den Effekt, dass sich das Angebot an Lehrgängen für den Pyro-Schein stark reduzierte, während das Interesse an schwach motorisierten Charterbooten zunahm.

Unter Federführung des Sozialministeriums war daraufhin in enger Zusammenarbeit mit der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord als zuständiger Aufsichtsbehörde und der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein ein Sicherheitskonzept entwickelt worden, das nach den Worten des Ministers sowohl den sehr strengen Regelungen des Sprengstoffrechtes als auch den Bedürfnissen der Tourismusbranche entspreche.

Auch andere Bundesländer haben die Regelung aus Schleswig-Holstein inzwischen übernommen:

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